2014 mega – bamos 2015!

Von den Futures zu den Grand Slams

Thiem startet durch…

2013 war Dominic bei einem ATP-Masters-1000-Turnier nicht einmal in der Qualifikation startberechtigt. Heute hat er im Hauptbewerb eine Startverpflichtung! Ein Beweis mehr für den kometenhaften Aufstieg von Dominic Thiem!

Eigentlich unglaublich! Im Vorjahr spielte Thiem noch auf Future- und Challenger-Ebene und war für Kitzbühel und die Wiener Stadthalle auf Wild Cards angewiesen. Zu Beginn dieses Jahres musste Thiem in die Qualifikationsmühle der ATP-Tour, nach Madrid spielt er nur noch im Hauptbewerb bei den großen Turnieren – und ist im Herbst, durch seine Platzierung in der Weltrangliste, sogar zum Start bei den Masters-Series-Turnieren verpflichtet. Er findet das „mega“ – und wir finden das inzwischen ganz „normal“!

… und will mehr!

Motiviert durch die Erfolge der ersten Monate setzt sich Thiem Mitte des Jahres neue Ziele: Er will sein erstes ATP-Turnier gewinnen, am besten in Österreich. Er will bei den US Open seine bisherigen Ergebnisse bei Grand-Slam-Turnieren übertreffen. Und er will bei den Australian Open 2015 gesetzt, also Top 32 sein. Und man traut es ihm zu, denn man traut Thiem inzwischen alles zu!

+ Erster Turniersieg – in Kitzbühel ganz nahe dran, in Wien Lichtjahre entfernt

Und schon nach wenigen Wochen, gleich in Kitzbühel, hätte er sein Ziel, das erste ATP-Turnier zu gewinnen, fast schon abhaken können! Aber nur fast. Nach holprigem Start marschiert Thiem bis ins Finale. Am Weg dorthin besiegt er die beiden Finalisten des Vorjahres Granollers und Monaco – noch dazu an einem Tag! Nach dem Gewinn des ersten Satzes endet der Erfolgslauf von Dominic im Finale. Er verliert gegen seinen „Angstgegner“, den Seriensieger und einen der Aufsteiger des Jahres, David Goffin. Anders in Wien! Hier scheitert Thiem schon in der ersten Runde am Vorjahresfinalisten Robin Haase in drei Sätzen.

+ US Open – erstmals in der zweiten Woche

Dominic kommt erstmals ins Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Er übertrifft damit seine Ergebnisse bei den Australian und French Open, wo er die zweite Runde geschafft hatte, deutlich.

+ ATP Top 32 – zuerst sieht es gut aus, aber dann reicht es doch nicht ganz

Bei den US Open erreicht Thiem nach Siegen über Lacko, Gulbis und Lopez das Achtelfinale – und ATP-Platzierung 36. In Tokio unterliegt er Kevin Anderson in Runde 1. In Shanghai schlägt er Rosol und liefert gegen Djokovic mehr als eine Talentprobe ab. In Wien kommt dann, wie schon erwähnt, das frühe Ausscheiden. Wahrscheinlich die größte Enttäuschung für die Fans – vor allem aber für Dominic selbst! Er verliert auch in Basel in Runde 1 und verpasst erneut die Revanche gegen Goffin! Gegen Dolgopolov gibt es in Paris erstmals wieder Grund zur Freude, obwohl Thiem nach dem folgenden Spiel gegen Wawrinka – im Gegensatz zum Frühjahr – als Verlierer vom Platz geht. Am Ende des Jahres landet Thiem auf Platz 39 der ATP-Rangliste.

 

Ein Auf und Ab – und große Strapazen

Die Hartplatz-Saison im Herbst beginnt für Thiem in Nordamerika. Nach mäßigem Start in Toronto und Cincinnati folgt bei den US Open eines von vielen Highlights in Dominics Tennisjahr. Gleiches passiert, nach einer Turnier- und Erholungspause, in Asien. Der Beginn in Tokio ist noch verhalten, in Shanghai werden Hoffnungen für die Hallenturniere in Europa geweckt. Aber Wien und Basel waren „keine Reise wert“ – zumindest nicht in Bezug auf Erfolge und Punkte für die Weltrangliste. Der erhoffte Endspurt im „ATP-Race“ blieb also aus. Nicht zuletzt auch, weil Thiem gleich nach seinem überraschend frühen Aus in Wien mit der konditionellen Vorbereitung für die Saison 2015 begonnen hat. Schließlich gibt es in Paris dann doch noch ein Erfolgserlebnis bei seinem letzten Turnier des Jahres.

 

Eine schwierige Vorbereitung auf eine schwierige Saison

Da Dominic Thiem zur Grundausbildung beim österreichischen Bundesheer einrücken muss, wird die Vorbereitung auf die Saison 2015 von der Zeitplanung nicht einfach sein. Die Saison selbst wird ebenfalls schwierig werden, denn Dominic ist nicht mehr das „Dark Horse“. Er wird schon lange nicht mehr unterschätzt, und die Konkurrenten wissen, wie und wie gut Thiem spielt. Nach einem großartigen ersten Jahr auf der ATP-Tour sind die Erwartungen für 2015 umso größer. Zusätzlicher Druck: Im kommenden Jahr gibt es für Dominic erstmals viele ATP-Punkte zu verteidigen!

Doch wie wir ihn kennen, will ein „Thiem“ nicht nur verteidigen, sondern sich weiter verbessern! Das Verbessern gilt für die Rangliste, zuerst aber für seine Fitness und sein Spiel.

Wie meint Thiem auf Facebook? „Es gibt viel zu tun!“

Dann „bamos“ – und alles Gute für die Saison 2015!

Herzliche Grüße aus Wien!

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