ATP World Tour Finals


Paris-Bercy, das letzte Turnier vor dem ATP-Tour-Finale in London
. Spannung bis zum Schluss. Wer qualifiziert sich? Wird Murray die neue Nummer eins?

Noch haben sieben Spieler zumindest die theoretische Chance sich zu qualifizieren. Thiem, Cilic, Berdych, Goffin, Tsonga, Bautista Agut und Pouille kämpfen um die beiden letzten offenen Plätze. Am Ende sind es Marin Cilic und Dominic Thiem!

Im Semifinale kann Raonic gegen Murray nicht antreten. Damit ist Murray erstmals die Nummer eins der Welt. Raonic muss um seine Teilnahme beim Masters bangen.


London – Wer ist dabei? Wer nicht? Wer neu?

Murray, Djokovic, Wawrinka und Nishikori sind auch 2016 im Finale der besten Acht.

Federer ist der prominenteste Abwesende. Er nimmt sich nach verschiedenen gesundheitlichen Problemen schon vor den Olympischen Spielen eine sportliche Auszeit. Kaum weniger prominent ist der Zweite, der fehlt. Obwohl qualifiziert, beendet Nadal zwei Turniere vor London die Saison. Auch ihm macht sein Körper einen Strich durch die Rechnung. Berdych vergibt in Paris-Bercy die letzte Chance, sich für das ATP-Finale zu qualifizieren. Für Ferrer ist heuer die Qualifikation nicht in Reichweite.

Und wer sind die Neuen? Raonic, Monfils, Cilic und Thiem.

Vier Neue! Nachdem wir in den letzten Jahren kaum neue Gesichter gesehen haben!


Siege der Favoriten zum Auftakt – mit einer Ausnahme

Thiem gewinnt ein hochklassiges Tiebreak, muss aber Djokovic zu einem letztlich deutlichen Sieg gratulieren. Raonic wird seiner Favoritenrolle gegen Monfils gerecht. Auch die neue Nummer eins lässt keine Zweifel aufkommen. Murray gibt sich gegen Cilic keine Blöße. Nur bei Wawrinka gegen Nishikori setzt sich der schlechter Gereihte durch. Der Schweizer findet überhaupt nicht ins Spiel. Der Japaner ist klar besser.

Die Aufstiegsspiele

Djokovic qualifiziert sich gegen Raonic vorzeitig für das Semifinale. Mit dem Sieg über Monfils bleibt Thiem im Rennen.

Monfils tritt nach zwei Niederlagen nicht mehr gegen Djokovic an. Jetzt kommt Ersatzmann Goffin zum Zug. Mit ihm hat der „Djoker“ leichtes Spiel.

Zwischen Raonic und Thiem kommt es zum Endspiel um den Aufstieg. Thiem gelingt keine Überraschung. Raonic bestätigt die Setzliste. Er holt sich das Ticket für die Runde der besten Vier.

Murray gewinnt gegen Nishikori das längste Match in der Geschichte des Masters. Er ist aber trotz zweier Siege noch nicht sicher weiter. Durch den Erfolg von Wawrinka gegen Cilic ist in der Gruppe noch alles offen. Nur für Cilic ist nach zwei Zwei-Satz-Niederlagen das Turnier zu Ende.

Murray revanchiert sich bei Wawrinka für den im Vorjahr erlittenen Rauswurf. Er macht mit seinem dritten Sieg in der Gruppe alles klar. Murray nimmt damit gleich auch Nishikori ins Semifinale mit. Cilic rehabilitiert sich im letzten Spiel. Er erkämpft gegen Nishikori den Ehrenpunkt.


Marathon gegen Raonic

Murray schreibt weiter Masters- und Tennisgeschichte. Das Semifinale gegen Raonic ist noch dramatischer, dauert noch länger als die Partie gegen Nishikori. Der neue Rekord steht nun bei 3:38 Stunden! Murray feiert seinen 23. Erfolg in Serie!

Der „Djoker“ spaziert ins Finale

Leicht hat es Djokovic gegen Nishikori. Er fertigt den Japaner in knapp mehr als einer Stunde ab!

Das Traumfinale – die neue gegen die alte Nummer eins

Murray und Djokovic stehen ungeschlagen im Finale. Allerdings war der Weg dorthin für Murray ungleich schwerer und weitaus länger. Murray hat heuer Geschichte geschrieben – nicht nur bei den ATP Tour Finals. Wimbledon, Olympiasieg und Nummer eins. Und er schreibt mit dem Sieg über Djokovic auch das letzte Kapitel. Murray ist Weltmeister und die Nummer eins im Welttennis!

Herzliche Grüße aus Wien!

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