Analyse + Gewinnspiel: Björn Borg vs. John McEnroe Wimbledon 1981

ACHTUNG: Das Gewinnspiel findest Du am Ende dieser Analyse. Die Antwort auf die Frage zum Gewinnspiel befindet sich in der Analyse zum Wimbledonfinale von 1981. Ich wünsche Dir viel Glück beim Gewinnspiel! Der Gewinner erhält ein schickes Poloshirt aus der Björn Borg Kollektion von FILA. Die Teilnahme ist absolut kostenlos!

Björn Borg ist eine lebende Legende des Tennissports. Auch in der heutigen Zeit ist seine Anwesenheit bei den großen Matches, wie beispielsweise zwischen Nadal und Federer, immernoch ein Highlight.

Seinen großen Namen errang Borg aber selbstverständlich nicht als Zuschauer auf den Rängen, sondern als Spieler auf dem Platz. In dieser Analyse möchte ich ausschließlich auf sein Match im Finale von Wimbledon 1981 gegen John McEnroe eingehen. In den nächsten Artikeln werde ich mich dann noch mehr mit seinem Spiel, seiner Technik, seinen Stärken und seinen Schwächen ausführlich auseinandersetzen.

Dies ist die erste Analyse, bei welcher Du etwas schickes aus der Björn Borg Kollektion von FILA gewinnen kannst. Also bleibe besser aufmerksam dabei 😉

Das Wimbledonfinale von 1981 ist gerade für Taktikfüchse etwas feines. Auch wenn Borg dieses Endspiel verlor, konnte man seine Fähigkeiten genaustens erkennen. Und eventuell auch Gründe dafür finden, warum er ein Fan von Rafael Nadal ist. Denn beide Spieler, Björn Borg und Rafa Nadal, haben Parallelen in ihrem Spiel. Doch dazu später mehr.

Das Endspiel von Wimbledon 1981 zwischen Borg und McEnroe war ein Match zweier Spielsysteme:

– Aggressives Spiel von McEnroe
– Überlegtes und raffiniertes Konterspiel von Borg

John McEnore suchte sein Heil im Angriff ans Netz. Er versuchte ständig und ohne Umwege, Borg zu einem guten Schlag, einem Winner zu zwingen. Ich glaube übrigens, dass Roger Federer in diesem Jahr in Wimbledon ähnlich vorgehen wird. Im wahrsten Sinne des Wortes „vorgehen“. Federer wird ebenfalls durch geschickte Netzangriffe maximalen Druck auf den Gegner ausüben.

Interessant zu sehen war, dass Borg auf diese Netzangriffe, allen voran auf das Serve and Volley Spiel von McEnroe, sehr geschickt reagierte.

Anstatt harte und riskante Passierschläge zu nutzen, versuchte er sehr oft McEnroe den Ball vor die Füße zu spielen. Der Sinn dieser Taktik ist recht simpel:

– McEnroe kommt ans Netz
– Borg spielt einen langsamen Ball vor McEnroes Füsse
– Dieser kann den Volley nur unterhalb der Netzkante spielen, die Folge ist ein Ball ins Halbfeld
– Borg hat daraufhin viele Möglichkeiten, McEnroe zu passieren

Womit ich zu einer Parallele zwischen Borg und Nadal komme möchte. Wie Nadal, stand auch Borg beim Return enorm weit hinter der Grundlinie. Während ein Roger Federer fast schon auf der Grundlinie beim Return steht, stand Borg meterweit dahinter.

Dies ist auf diesem Screenshot schön zu sehen:

Blörn Borg beim Return
McEnroe serviert, Borg beim Return

Auf diese Weise fiel es Björn Borg leichter, den Return vor die Füsse von McEnroe zu spielen. Dies wäre weitaus schwieriger gewesen, wenn er näher an der Grundlinie gestanden hätte. So war der Ball nicht mehr ganz so schnell. Und Borg konnte sich nach seinem Return direkt nach vorne und zur Platzmitte hin orientieren.

Für John McEnroe war es also sehr wichtig in diesem Match, möglichst schnell nach vorne ans Netz zu kommen.

Der wichtigste Schlag für McEnroe in diesem Finale war der erste Volley. Denn: Kam McEnroe gut an den ersten Volley und konnte diesen gut platzieren und/ oder überhalb der Netzkante spielen, so kam Borg kaum mehr dazu einen guten Schlag anzubringen. Mit dieser taktischen Kombination konnte McEnroe Borg über die gesamte Matchdauer unter maximalen Druck setzen.

Man muss natürlich dazu sagen, dass es einer großen spielerischen Qualität bedarf, dieses aggressive Spiel die gesamte Dauer über durchzuziehen und vor allem gut zu spielen.

McEnroe hatte einen klaren Matchplan und ließ sich nicht davon abbringen. Borg konterte mit Raffinesse.

Wie auch bei eigenem Aufschlag: Borg agierte hier sehr viel mit Slice. Auf der Einstandseite beispielsweise mit dem Slice nach aussen. Oder aber auch sehr gern mit Slice auf den Mann gespielt. Auf einem so schnellen Belag wie Rasen, wo der Ball von Natur aus nicht so hoch abspringt wie auf Sand, ist diese Variation äußerst effektiv.

Am Ende gewann mit McEnroe der aggressivere Spieler, welcher sich nicht von seinem Plan hatte abbringen lassen. Das Finale von Wimbledon 1981 war ein gutes Match, welches einen verdienten Sieger hatte. Björn Borg hätte aggressiver spielen müssen, um John McEnroe selbst vor Aufgaben zu stellen.

Jetzt ist aber noch nicht Schluss …

Gewinnspiel

Du möchtest dieses schicke Poloshirt gewinnen?

Dafür musst Du einfach folgende Frage beantworten (die Antwort erhälst Du in der obigen Analyse):

Welche Paralelle gibt es im Spiel zwischen Björn Borg und Rafael Nadal?

a) Harter erster Aufschlag

b) Gutes Serve and Volley Spiel

c) Der Return wird weit hinter der Grundlinie gespielt

d) Aggressive Rückhand aus dem Halbfeld

Dein Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Deine Antwort

Teilnahmeschluss: Samstag, der 18. April 2014!

Trete jetzt unserer Community von über 2.480 Spielern bei, die bereits Erfolg mit unseren Strategien und Inspirationen haben:

Erhalte kostenlose Mental-Tipps und Kurse direkt in dein e-Mail-Postfach.

Kostenlos für dich. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?