US Open 2014 – Sensation und neuer Höhenflug

Achtelfinale und ATP 36 für Dominic Thiem

Nach seinem sensationellen Einzug ins Finale von Kitzbühel – dort hat Dominic an einem Nachmittag die beiden Finalisten des Vorjahres Granollers und Monaco im Eiltempo abserviert – erlebt Dominic Thiem das nächste Highlight in seiner jungen Karriere. Er erreicht als einziger Ungesetzter und jüngster Spieler die letzten 16.

Aber der Reihe nach

Musste sich Dominic Thiem bei den Australian Open noch für den Hauptbewerb qualifizieren, war das in New York kein Thema mehr. Perfekter Auftakt in Runde 1 gegen Lukas Lacko. Fünf (zu null) Breaks in drei Sätzen und 86 Minuten gegen die aktuelle Nummer 84 der Welt.

In der zweiten Runde dann „das Spiel, das keiner wollte“, gegen seinen Freund und Trainingspartner Ernests Gulbis. Es sollte ein „Drama in fünf Akten“ werden. War Thiem in den beiden ersten Sätzen chancenlos, kippte das Spiel im dritten Satz. Gulbis bekam zusehends körperliche Probleme im vierten. Im fünften Satz steht er kurz vor der Aufgabe! Respekt, dass und wie beide die Partie fertig gespielt haben. Ist es schon schwierig, einen angeschlagenen Gegner zu besiegen – wie schwierig ist es erst, gegen einen angeschlagenen Freund „gewinnen zu müssen“. Nach 3:45 Stunden war Dominic froh, aber freuen konnte ich er sich nicht!

Dritte Runde gegen Feliciano Lopez, das „Nachtragsspiel“ von Madrid, wo Thiem, nach seinem Erfolg gegen Wawrinka, aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten konnte. Nach drei Sätzen und 1:49 Stunden (die Unterbrechung wegen eines Gewitterregens dauerte deutlich länger) steht auch der Spanier auf Dominic Thiems „Erfolgsliste“. Die „wunderbare Reise“ von Dominic Thiem geht weiter!

Achtel-Finale gegen Thomas Berdych. Als „Geburtstagsgeschenk“ wünschte sich Dominic eine Nigth-Session im Arthur Ashe Stadium. Geworden ist es dann nur das dritte Match im „Louis Armstrong“, das, durch die Überlänge der Partie vorher, dann doch zum Nachtspiel wurde. „Dunkel“ wurde es für Dominic leider auch, was das Spiel betraf. Anstatt einer Geburtstagstorte gab es von Berdych eine „Lehrstunde“. Nach 1:38 Stunden und drei Sätzen war der Spuk vorbei.

Auch wenn die Enttäuschung im ersten Moment bei Dominic überwog, wird die Freude schon noch kommen, denn unterm Strich bleibt der bisher sportlich größte Erfolg, als angenehmer Nebeneffekt das höchste Preisgeld von 187.300 US-Dollar und mit Platz 36 ein neues Karrierehoch in der Weltrangliste.

Kopf hoch – und alles Gute zum 21. Geburtstag!

Herzliche Grüße aus Wien!

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