Wie du ganz einfach den Rhyhthmus deines Gegners brechen kannst

Du gehst auf den Platz.

Die Bedingungen sind herrlich. Strahlender Sonnenschein. Ein, vielleicht auch zwei Wölkchen bereichern den ansonsten wundervollen Sommerhimmel. Es ist windstill. Und urplötzlich, direkt mit dem ersten Schlag des Einspielens, ist es vorbei mit der Ruhe.

Dein Gegner drischt bereits auf den ersten Ball drauf, als wäre der Begriff „Verletzungsrisiko“ eine italienische Delikatesse. Rhythmus? Reinkommen? Sicherheit? Fremdwörter.

Diese Situation ist nicht einfach und sollte keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Wie wir wissen, wird Tennis im Kopf nicht nur gespielt, sondern auch entschieden. Wir müssen smart sein. Und uns nicht aus der Ruhe und dem Rhythmus bringen lassen.

Wenn der Gegner „draufprügelt“

Spieler, welche ohne große Überlegung auf den Ball prügeln, können clevere Spieler welche technisch um Längen besser sind schlagen. Solange der technisch versiertere sich das Spiel des „draufprügelns“ aufzwingen lässt.

Die „Hardhitter“ benötigen um ihr Spiel spielen zu können genau einen Rhythmus. Kann dieser Rhytmus nicht gebrochen werden, so kann sich der sogenannte „Hardhitter“ schnell in einen Rausch spielen.

„Der trifft ja jeden Ball“ kommt dann …

Den Rhytmus brechen und smart spielen

Wie kann man den Rhythmus eines Gegners brechen?

Dafür müssen wir unsere grauen Gehirnzellen aktivieren. Ganz gleich, wie es gerade im Match steht oder ob wir einen guten oder schlechten Tag erwischt haben. Es zählt nur, dass wir unserem Gegner den „Rhythmus des prügelns“ nehmen.

Mit Intelligenz und Cleverness.

Folgende Optionen haben wir (unter anderem) zur Verfügung für unser Vorhaben:

  • Tempowechsel
  • Spiel verlangsamen
  • Den Gegner unruhig machen

Diese Optionen hängen allesamt, wie Dir vielleicht direkt aufgefallen ist, zusammen. Das Eine bringt das Andere mit sich. Doch gehen wir einmal auf die verschiedenen Optionen im einzelnen ein.

Tempowechsel

Der „Hardhitter“ braucht EINEN Rhythmus. Diesen müssen wir brechen. Hierfür empfehlen sich Schläge, welche ein verschiedenes Tempo an den Tag legen:

  • Slice
  • Kurzcross
  • Hoher Topspin
  • Slice auf das T-Feld

Ziel dieser Variationen ist es, dass der „Hardhitter“ den Ball nicht in für ihn angenehmer Höhe, über der Netzkante auf Hüfthöhe, spielen kann. Der Slice zwingt ihn nach unten. Er muss den Ball unter Netzkantenhöhe spielen. Der Kurzcross bewegt ihn nach rechts oder links, der Winkel verändert sich für den „Hardhitter“.

Der hohe Topspin ist gar nicht so leicht zurück zu spielen wie man allgemein meinen mag. Fragt mal die Profis nach Rafael Nadal 😉

Der Slice auf das T-Feld schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Der „Hardhitter“ muss sich bewegen und den Ball unterhalb der Netzkante spielen. Doch ist diese Variation die Schwierigste und auch riskanteste.

Das Spiel verlangsamen

Immer gleiche Abläufe während der Aufschlagspiele. Fast immer gehen die Aufschlagspiele gleich lang. Bis auf ein oder zwei Aufnahmen. Immer wird sich während der Pausen nur kurz auf die Bank gesetzt.

Durchbreche diesen verdammten Rhythmus!

Geh auf die Toilette. Schnür Dir dreimal im Ballwechsel die Schnürsenkel neu. Richte viermal pro Aufschlagspiel die Saiten Deines Schlägers. Deine Hose samt Shirt sitzt nie richtig, oder? Richte Deine Kleidung wenn es sein muss (und geht) fünfmal pro Aufschlagspiel.

Mach den „Hardhitter“ nachdenklich, nervös. Nerv ihn. Geh ihm richtig auf den Sack 🙂 Da passieren schnell mal zwei, drei leichte Fehler. Selbst wenn Dein Gegner gerade „alles trifft“. Er trifft alles, weil Du ihm keine Möglichkeit gibst mal einige Fehler zu produzieren.

Den Gegner unruhig machen

Womit wir direkt zu unserer letzten Option kommen 🙂 Die mentale Verfassung auf dem Platz steht sinnbildlich für unsere Leistung. Wir können also nicht nur auf spielerische Weise gegen einen „Hardhitter“ vorgehen.

Sondern auch psychologisch. Geh doch einfach mal auf die Toilette während dem Seitenwechsel. Fang an mit einem Kumpel Witze zu reissen während der Pausen. Ziehe ein komplett anderes Outfit an während dem Match (bitte in der Kabine 😉 ). So hat Dein Gegner direkt einen „anderen Gegner“ auf der Gegenseite.

Was fallen Dir für Möglichkeiten gegen „Hardhitter“ ein? Oder bist Du sogar selbst einer? Würdest Du Dich durch diese „Tricks“ aus dem Konzept bringen lassen? Ich freue mich über Deine Meinung unterhalb als Kommentar!

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