Deine ersten 3 Schritte zum Volleygott

Null Kontrolle.

Du weißt im Grunde nicht was passieren wird.

Wenn es bei den Mannschaftsspielen in Richtung der Doppel geht, graut es Dir bereits. Du weißt nicht genau, wo Du dich im Doppel am Netz positionieren sollst. Du weißt nicht wohin Du deine Volleys spielen sollst.

Das Einzige was Du weißt ist: Du kannst keinen Volley.

Der Volley ist ein schwieriger Schlag. Denn er wird anders gespielt als viele andere Schläge im Tennis. Der Volley wird nämlich nicht geschlagen, sondern gedrückt. Ein erster großer Fehler vieler Tennisspieler. Wird der Volley geschlagen, so verlierst Du die Kontrolle, der Ball wird vermutlich weit ins Aus gehen.

Deswegen:

Schritt 1: Drücken, nicht schlagen

Beim Volley gibt es die klassische Ausholbewegung nicht. Vermeide sie.

Wenn Du wirklich ein katastrophaler Volleyspieler bist, streiche die Ausholbewegung komplett wenn Du am Netz bist. Kein Stück ausholen. Kein Stück den Schläger zurück nehmen. Für Dich geht es nur darum den Ball zu drücken und dabei ein Gefühl für das Volleyspiel zu bekommen.

Dies ist überhaupt der wichtigste Faktor beim Volley: Gefühl!

Wenn wir katastrophale Volleyspieler sind, können wir nicht von uns verlangen direkt beim nächsten Netzangriff eines Halbvolley a la Roger Federer zu spielen. Dies wird garantiert nicht funktionieren. Auch wenn man es sich in seinen Träumen wünscht 😉

Wir müssen ein Gefühl für diesen äußerst komplizierten Schlag bekommen. Wir müssen erlernen, was passiert wenn wir dies oder jenes tun.

Was passiert wenn wir nun nur den Ball drücken? Was passiert wenn wir den Ball schlagen? Was passiert wenn wir eine andere Griffhaltung nutzen?

Dein Fokus muss zu Beginn, als Grundlage für den Volley, auf der Stabilität im Handgelenk und im Unterarm liegen.

Probiere einfach mal aus Spaß all diese Variationen für Dich aus. Auf diese Weise bekommst Du ein wesentlich besseres Gefühl für Deinen Volley.

Sei es Vorhand- oder Rückhandvolley.

Schritt 2: Die richtige Griffhaltung

Mit dem Vorhandgriff wirst Du keinen Volley ins Feld spielen. Der leichtere Griff ist der Rückhandgriff. Du kannst aber auch ganz einfach von oben auf Deinen Schläger greifen. So hast Du einen neutralen Griff. Mit diesem wird Dir der Weg zum Volleygott einfacher fallen 😉

Was die Griffhaltung betrifft, musst Du die Kleinigkeiten selbst justieren. Du wirst mit der Zeit merken mit welchem Griff Du dich am wohlsten fühlst, die meiste Kontrolle hast. Für Dich ist zunächst ein Rückhand- bzw. neutraler Griff wichtig. So kannst Du für dich selbst, durch Training und viele Volleys herausfinden, was das Beste für dich ist.

Stelle dir einfach vor Du würdest deinen Schläger von oben am Griff packen.

Schritt 3: Sei kein Tier

Du schlägst einen guten Angriffsball, läufst daraufhin wie ein wildgewordener Zombie ans Netz und schlägst (Pardon, drückst) den Volley mit allem was Du hast drei Meter hinter die Grundlinie.

Woran liegt das? Was machst Du falsch?

Der eben erwähnte „Zombiemodus“ ist gar nicht so verkehrt. Du musst schnell ans Netz. Aber nicht zu unkontrolliert und unvorbereitet. Das raubt Dir im vorhinein bereits die Möglichkeit einen vernünftigen Volley zu spielen.

Gehe Deinem Angriffsball nach. Laufe ihm stupide hinterher. Siehst Du, dass Dein Gegner ausholt und gleich den Ball schlagen wird, mache einen Splitstep, einen Bereitschaftssprung. Ich bin mir sicher Du weißt was ich meine 😉

Ab dem Splitstep musst Du den „Zombiemodus“ sofort verlassen und Dich auf das Drücken des Volleys konzentrieren. Fokussiere den Ball ab Deinem Bereitschaftssprung.

Bedenke die Regeln:

  • Nicht ausholen
  • Nur drücken
  • Neutraler Griff oder Rückhandgriff

Diese drei relativ leichten Regeln sollten Dich auf dem ersten Weg zum Volleygott begleiten. Es ist Dein Start. Trainiere beim nächsten Mal nach diesen Regeln. Behalte sie im Kopf. Schreibe sie Dir auf. Behalte sie einfach irgendwie in Erinnerung.

Vor allem wenn Du dann in einigen Tagen erneut wie ein Zombie ans Netz gestürmt kommst 😉

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