Tie Break Tens

Sechs Spieler, zwei Gruppen, die vier Besten spielen um den Aufstieg ins Finale, der Sieger – und nur der Sieger – erhält das gesamte Preisgeld. The winner takes it all!

Keine Games, keine Sätze – nur Tiebreaks bis zehn entscheiden ein Spiel. Dieses neue Format mag unterhaltsam und publikumswirksam sein. Es ist eine Exhibition, wo die Show und nicht der Sport im Vordergrund steht – zumindest für die Zuschauer oder für Spieler, die nichts mehr zu gewinnen haben.

Also nur Show? Nein! Für jene, die noch gewinnen können, ist es Stress pur. Eine Minute Einspielzeit. Wechselnde Gegner in kurzer Abfolge. Jeder Punkt zählt. Es kann ganz schnell gehen. Ein schlechter Start, und es ist vorbei.

Tennis-Puristen werden sich mit dem Turnier im Schnelldurchlauf nicht anfreunden! Und die Frage sei erlaubt: Ist ein Preisgeld von 250.000 US-Dollar im Vergleich zum Hauptbewerb angemessen? Nur der Sieger erhält dort mehr! Viel Geld – schnell und scheinbar leicht verdient! Zu leicht?

Show, Stress und Beschleunigung! Warum sollte es im Tennis anders sein? Der Sport ist immer auch ein Spiegel der Zeit und der Gesellschaft!

Zum Sportlichen. Dominic Thiem gewinnt in der Vorrunde gegen Tsonga und Haas, im Semifinale gegen Ivanisevic und im Finale gegen Murray.

Ein gut bezahltes Warm-up, das Dominic viel Selbstvertrauen für das ATP-Turnier in Wien bringt!

Herzliche Grüße aus Wien!

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