„Ugly Monday“ Folge 2: Der Klassiker, die Schnürsenkel

uglymondayfolge2In Folge 1 der „Ugly Monday“ Reihe habe ich bereits einige Tricks erwähnt, welche das Spiel ein wenig verzögern. In Folge 2 möchte ich nun auf Deine Schnürsenkel eingehen. Als ich in meiner Jugend im Leistungszentrum in Meinerzhagen trainierte, wurde nicht nur Kondition gebolzt und die Grundschläge trainiert. Nein nein. Auch wie man seine Schnürsenkel nutzen kann, stand auf dem Trainingsplan 🙂

Schauen wir uns einmal an, wie Deine Schnürsenkel Dir in einem Tennismatch weiterhelfen können.

Im Tennis geht es sehr viel um Rhytmus und Momentum. Ein Spieler, der gerade einen Lauf hat kann wesentlich gefährlicher spielen und werden als er es eigentlich ist. Genauso kann es umgekehrt laufen: Hat ein Spieler, Du selbst, einen schlechten Rhytmus erwischt und spielt kaum einen Ball ins Feld, dann muss etwas passieren.

Es geht in beiden eben beschriebenen Fällen darum, den Rhytmus zu brechen. Sei es den positiven beim Gegner. Oder den negativen bei Dir. Hier kommen nun deine Schnürsenkel ins Spiel. Diese können das Match nicht nur auf faire Art und Weise unterbrechen. Ich sehe sogar noch weitere Vorteile.

Dadurch, dass Du Dich beim öffnen und wieder zubinden der Schnürsenkel nach unten Richtung Boden bewegen musst, nimmst Du den Fokus für einen ganz kurzen Moment vom Match weg. Wenn Du einen schlechten Rythmus oder eine schlechte Phase im Match hast, kann dies wichtig sein um Deinen Fokus neu zu justieren. Du nimmst Dich psychologisch betrachtet kurz aus dem Match raus.

Während Dein Gegner salopp gesagt während dieser Zeit wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Platz steht und auf Dich wartet, hast Du in dieser kurzen Zeit die Möglichkeit das Match in andere Bahnen zu lenken. Diese Wendung des Matches kannst Du in Deinem Kopf einleiten, während deiner „Schnürsenkel-Pause“.

Im Gegenzug wird der Lauf Deines Gegners zumindest für kurze Zeit unterbrochen. Eventuell ist Dein Gegner sogar ein wenig genervt. Er kann dadurch sogar etwas von seinem Fokus, seinem Momentum, verlieren.

Somit ergeben sich durch das Öffnen und zubinden der Schnürsenkel folgende Vorteile:

  • Du gewinnst Zeit
  • Du kannst kurz verschnaufen
  • Der Rhytmus wird gebrochen
  • Du kannst Dich kurz „aus dem Match rausnehmen“
  • Dein Gegner wird aus dem Rhytmus/ Momentum gebracht
  • Dein Gegner kann leicht genervt reagieren

Aber auch hier gilt: Deine Schnürsenkel solltest Du selbstverständlich nicht zu oft strapazieren 😉 Eher ist dies eine Methodik, um in ganz bestimmten Spielsituationen den Rhytmus zu brechen und Zeit zu gewinnen.

Wenn Dir noch weitere Vorteile für die „Schnürsenkel-Pause“ einfallen, so fühle Dich frei diese in einem Kommentar unterzubringen.



Andy Murray Outfit

 

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1 Kommentar

  • […] Mach den „Hardhitter“ nachdenklich, nervös. Nerv ihn. Geh ihm richtig auf den Sack Da passieren schnell mal zwei, drei leichte Fehler. Selbst wenn Dein Gegner gerade „alles trifft“. Er trifft alles, weil Du ihm keine Möglichkeit gibst mal einige Fehler zu produzieren. […]

Was denkst du?

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