Bitteres Aus in New York

Wieder zurück auf Hartplatz in Nordamerika! Nach einem Kurzurlaub geht es früher als sonst über den Großen Teich. Bei den Turnieren in Washington, Montreal und Cincinnati könnte Dominic sein Punktekonto ordentlich aufstocken. Gleichzeitig sind sie eine ideale Vorbereitung auf die US Open.

 

Washington

Als Nummer eins greift Dominic erst in Runde 2 gegen Laaksonen ins Turnier ein. Regen verzögert den Spielbeginn. Danach hat es Dominic umso eiliger. In 63 Minuten ist die Partie entschieden. Enormes Tempo, große Spielfreude, starke Netzangriffe – einfach großartig!

Im Achtefinale trifft Dominic zum sechsten Mal auf seinen Angstgegner Kevin Anderson. Rascher Rückstand, Regenunterbrechung, Spiel auf des Messers Schneide, vergebene Chancen – so der Spielfilm ohne Happy End! Nach 2:47 Stunden ist eine Nervenschlacht zu Ende. Der Verlierer heißt einmal mehr Dominic Thiem!

Montreal

Als Nummer drei genießt Dominic ein Freilos. Runde 2 gegen Schwartzman ist dann alles andere als ein Genuß! Dominic startet souverän. Dann reißt plötzlich der Faden. Dominic spielt unsicher, verkrampft – fehlerhaft. Allerdings hält der Argentinier auch mit unglaublichem Einsatz dagegen. Im dritten Satz erreicht das mitreißende Auf und Ab den Höhepunkt. Dominic vergibt vier Matchbälle und verliert fünf Games in Folge! Nach fast drei Stunden geht Schwartzman als jubelnder Sieger vom Platz.

Cincinnati

Erneut an drei gesetzt, kommt es in der zweiten Runde zum Treffen mit Fognini. Mit frühen Breaks in beiden Sätzen verdirbt er dem Italiener rasch die Laune. Im Achtelfinale ist Mannarino mit seinem unorthodoxen Spiel der erwartet zähe Gegner. Die langen Ballwechsel erinnern an Sandplatz-Tennis. Eine mehr als zweistündige Regenunterbrechung verlängert die Partie zusätzlich. Schließlich gewinnt Dominic zweimal im „Elferschießen“!

Aus im Viertelfinale! Ferrer überrollt Dominic förmlich. Er lässt Dominic keine Luft, steht nahe an der Grundlinie, geht aggressiv auf jeden Ball. Ferrer spielt entfesselt, nahezu fehlerfrei. Wie aufgezogen! Wie in seinen besten Zeiten!

US Open

Als Nummer sechs geht Dominic ins letzte Major des Jahres.

Runde 1. Der junge Australier De Minaur zeigt nach nervösem Beginn sein Talent. Er kann jedoch nur in Satz eins mithalten. Dann wird der Druck von Dominic zu stark. Und auch der Regen! Nach zwei Sätzen und einem Tag Pause bringt Dominic in nur 20 Minuten den dritten Satz ins Trockene.

Mit Taylor Fritz folgt in Runde 2 der nächste talentierte Teenager. Das kompromisslose Hartplatz-Tennis des US-Amerikaners bereitet Dominic große Mühe. Nur mit Glück und Können kann er einen fünften Satz vermeiden!

Ein komplett anderes Spiel erwartet Dominic in Runde 3. Auf Power folgt Raffinesse. Auf einen Amerikaner ein Franzose – Mannarino. Der beginnt beeindruckend. Aber Dominic nutzt die letzte Chance, um Satz eins zu drehen. Danach steigert er das Tempo. Er zeigt seine bekannten Qualitäten und spielt die Partie souverän nach Hause. Achtelfinale!

Wie im Vorjahr. Und wie im Vorjahr heißt der Gegner Del Potro! Gibt’s die Revanche? Es sieht so aus! In Satz eins und zwei spielt nur Dominic. Del Potro wirkt krank, schleppt sich müde über den Platz. Wann wird Del Potro aufgeben? Plötzlich die unerklärliche Wende in Satz drei! Im vierten Satz ist die Tür für Dominic weit offen. Doch Del Potro schlägt sie brutal zu! Satz fünf! Jetzt ist „Delpo“ nicht mehr zu bremsen. Die Fans treiben ihn zum Sieg!

 

In Washington und Montreal läuft es nicht wie erwartet. Besser schon in Cincinnati. Bei den US Open verpasst Dominic den großen Coup – schade! Dominic hat auf seiner Nordamerika-Tour etliche Punkte liegen lassen. Trotzdem verbessert er sich auf Rang 7 in der Weltrangliste und liegt mit Platz 4 auf Kurs im „Race to London“.

 

Die Rangliste

Es bleibt bei Rang 7 nach dem Achtelfinale von Washington. Durch die Niederlage in Runde 2 von Montreal verliert Dominic einen Platz – Rang 8. Keine Veränderung gibt es nach dem Viertelfinale von Cincinnati – Rang 8. Mit dem Achtelfinale bei den US Open verbessert sich Dominic auf Platz 7. Bei einem durchaus möglichen Aufstieg ins Viertelfinale wäre er jetzt auf Platz 5. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Herzliche Grüße aus Wien!

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