Was Du Dir von den Finalteilnehmern der Australien Open abgucken kannst

Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres liegt hinter uns und auch wenn einige der wichtigsten Spieler, wie Serena Williams oder der bis dato Weltranglistenerste Andy Murray, nicht teilnehmen konnten, lieferten die Australian Open so manche sehenswerten Höhepunkte und eine Neuordnung der Tennis-Weltranglisten. Für viele sicherlich nicht unerwartet bzw. überraschend, aber dennoch immer wieder beeindruckend, schlug sich Roger Federer zum Sieg seines 20. Grand-Slam-Turniers durch. Der Schweizer Tennis-Profi hat mit den 20 gewonnenen Grand-Slam-Titeln etwas erreicht, was vor ihm nur weiblichen Tennissportlern geglückt war. Die Blütezeit im Profitennis müsste Roger Federer gemäß Sportwissenschaftlern längst überschritten haben, aber auf dem Court sieht man ganz eindeutig, dass er seinen jüngeren Gegnern in nichts nachsteht. Was ist sein Geheimnis und was können wir uns von den bestern Spielern der Australian Open noch abgucken?

 

Australian Open 2015“ (CC BY 2.0) by Aron Mayo

 Die Nerven bewahren und nicht aufgeben – am 27. Januar fand das Finale im Dameneinzel statt, in dem sich die Dänin Caroline Wozniacki und Simona Halep aus Rumänien gegenüberstanden. Simona Halep hatte Deutschlands letzte größere Hoffnung Angelique Kerber mit einem nervenaufreibenden Match im Halbfinale übertrumpfen können. Wer das Spiel verfolgt hatte und Halep dabei beobachten konnte wie sie dem psychischen Druck standhielt und den spannenden dritten Satz letzten Endes für sich entscheiden konnte, hätte bei dem Abschluss von Sportwetten wohl auf ihren Sieg des Turnierfinales gesetzt. Doch dazu sollte es nicht kommen, da sich die dänische Tennisspielerin Wozniacki gegen Halep durchsetzen konnte. Allerdings hatte Halep mit dem spektakulären Halbfinalspiel bewiesen, dass sie die starken Nerven besitzt, sich trotz Matchball-Vorteile des Gegners nicht vom Ziel abbringen zu lassen und bis zum Matchende alles zu geben.

An den eigenen Erfolg glauben und dafür kämpfen – Dass Caroline Wozniacki eines Tages zu den ganz Großen im Tennissport gehören würde, wusste sie schon als sie selbst noch ganz klein war. Im Alter von etwa 10 Jahren kündigte sie an, später bei den French Open dabei sein zu wollen. Bereits in 2010 gelang es ihr, sich an die Spitzenposition der Weltrangliste zu spielen und trotz zwischenzeitlicher schwacher Phasen hatte sie an ihrem Glauben festgehalten, alles erreichen zu können, wenn sie nur dafür kämpft. Und wie man sieht, ist es ihr gelungen!

Gelassen bleiben und sich ablenken – Roger Federer hätte einen Tag vor seinem entscheidenden Finalspiel trainieren können was das Zeug hält oder auch Spielstrategien entwickeln und vorbereiten können. Er hätte aber auch das Finalspiel im Dameneinzel verfolgen können – und genau das hat er getan! Einen völlig entspannten Eindruck machte er, als er dabei zusah wie sich die Dänin Wozniacki gegen die Favoritin Halep schlug. Federer wollte sich damit davon abbringen, zu viel über sein eigenes bevorstehendes Match nachzudenken und zu verbissen an das Spiel heranzugehen. Eine Ablenkung schien genau das Richtige zu sein, da er sich einen Tag nach dem Damen-Finalspiel mit Gelassenheit auf dem Court bewegte, was ihn in fünf Sätzen den starken Kontrahenten Marin Cilic aus Kroationen bezwingen lassen konnte.

Roger Federer“ (CC BY 2.0) by Doha Stadium Plus

Roger Federer bewies ein weiteres Mal, dass das Alter nicht ausschlaggebend für die physische Konstitution sein muss – immerhin ist er bis ins Finale gekommen, ohne auch nur einen Satz abgeben zu müssen. Das Vertrauen in sich selbst, für seine Ziele zu kämpfen, gelassen zu bleiben und wenn es drauf ankommt, die Nerven zu bewahren, sind die Eigenschaften, die wir erlernen sollten und die einen ganz weit nach vorn bringen können.

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