Die fünf besten Underdog-Geschichten in der Geschichte der Grand Slam-Tennisturniere

Tennis ist insofern einzigartig, dass für die Fans im Allgemeinen keine Rolle Spielt, ob sie einem Spieler mit anhaltender Dominanz zusehen können oder einem komplett unbekannten Spieler, der den Status Quo zum Zusammenbruch bringt, sie werden immer zufrieden sein.

Letzteres ist auf dem Grand Slam-Schauplatz weniger häufig zu sehen, also Stoff für großartige Underdog-Storys, wie die fünf folgenden unvergesslichen Ereignisse zeigen.

Australian Open 1976 – Mark Edmonson

212. Das war Mark Edmonsons Ranglistenplatz, als er bei den Australian Open 1976 und seinem erst dritten Auftritt bei einem wichtigen Turnier unerklärlicherweise das komplette Feld überstand. Hier spielte er im Finale gegen seinen Landsmann John Newcombe und benötigte nur vier Sätze für den Sieg und beendete somit erfolgreich seinen wundersamen Lauf.

Auch noch 40 Jahre später bleibt Edmonson der Spieler mit der niedrigsten Ranglistenplatzierung, der jemals einen Grand Slam-Titel gewinnen konnte. Er ist auch weiterhin der letzte australische Einzelspieler der Männer, der dieses wichtige Turnier des Landes gewinnen konnte. Zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 21 Jahre alt, war das der einzige Sieg Edmonsons in einem Grand Slam-Event im Verlauf seiner 13-jährigen Spielerkarriere.

US Open 2015 – Roberta Vinci

Serena Williams begann die US Open so dominant wie niemals zuvor, die dieses Turnier die letzten drei Jahre gewann und alle anderen wichtigen Turniere dieses Jahres. Aber anstatt Serenas Zeit (mal wieder) in Flushing Meadows dieses Jahr hieß es dieses Mal…Vincis Zeit!

Die auf dem 43. Platz der Rangliste notierte, 34-jährige Roberta Vinci arbeitete sich bis ins Halbfinale vor, wo Sie auf Williams traf. Jeder nahm an, Vincis Magie wäre hier am Ende, insbesondere die großen Sportwettenanbieter, wie sie auf SportwettenOnline.de zu finden sind, die sie klar als Außenseiter sahen (+1650). Aber die ungesetzte Italienerin sorgte für ein Tennis-Spektakel erster Güte und schlug Williams 2-6, 6-4, 6-4 und verlängerte ihren magischen Lauf um eine weitere Runde.

French Open 1989 – Michael Chang

Das vermeintliche Tenniswunder Michael Chang sorgte zu Beginn seiner Karriere für zahlreiche Rekorde in seiner Altersklasse. Seinen größten Bekanntheitsgrad erreichte er im Alter von 17 Jahren, als er als jüngster Spieler weltweit einen Grand Slam-Titel gewinnen konnte.

Dieser Sieg fand bei den French Open 1989 statt, bei dem Chang in der Setzliste den 15. Platz belegte. Er war bei weitem kein Unbekannter, aber dass er dazu in der Lage wäre, die weltweite Nr. 1 und den dreimaligen French Open-Champion Ivan Lendl in der vierten Runde schlagen zu können, war für alle ein Ding der Unmöglichkeit (was er aber dann mit 4-6, 4-6, 6-3, 6-3, 6-3 tat). Chang besiegte die ungesetzten Gegner im Viertel- und Halbfinale und dann den auf Platz 3 gesetzten Stefan Edberg im Finale für den ersten und einzigen Grand Slam-Sieg seiner Karriere.

Wimbledon 2001 – Goran Ivanišević

Auch wenn Wimbledon 2001 das einzige Mal war, dass wir Federer gegen Sampras in einem ATP-Event spielen sehen konnten (Federer gewann in 5 Sätzen), ist das Turnier heute eher dafür bekannt, was der ungesetzte Goran Ivanišević schaffte. Das Wimbledon-Finale zuvor dreimal erreichend (und diese dann verlierend), war der Kroate eine bekannte Kraft auf dem Gras, der aber laut Meinung der Beobachter seine größte Zeit bereits hinter sich hatte.

Aber mit einem 125. Ranglistenplatz und mit einer Wildcard spielend, gelang Goran schließlich ein Erfolg. Nachdem er eine Liste von Stargegnern dieser Zeit schlagen konnte wie Carlos Moya, Andy Roddick und Tim Henman, sah er sich im Finale schließlich Patrick Rafter gegenüberstehend. Mit einem hart erkämpften 6-3, 3-6, 6-3, 2-6, 9-7 gewann Ivanišević und er ist auch heute noch der einzige Spieler, der mit einer Wildcard ein wichtiges Turnier gewinnen konnte.

US Open 1991 – Jimmy Connors

Bis zum heutigen Tag inspiriert die Leistung Connors bei den US Open 1991 die Sportler, die ihre besten Jahre hinter sich haben, sich zu motivieren, dass auch sie noch etwas reißen können. Nach einer erfolgreichen Karriere in den 70er- und 80er-Jahren holten Verletzungen und das Alter den feurigen Amerikaner ein.

Nachdem er im vorherigen Jahr aufgrund einer Handgelenksoperation nur drei Spiele absolvieren konnte, ging Connors in Wimbledon und beim French Open in der dritten Runde als Verlierer vom Platz. Aber bei der Teilnahme an den US Open dank einer Wildcard war es dem 39-jährigen möglich, ausreichend Magie aufzubringen, um bis in das Halbfinale zu gelangen, wo er gegen Jim Courier verlor. Trotz seines prall gefüllten Trophäenschranks meinte Connors später über das Turnier „Das waren die besten 11 Tage meiner Tenniskarriere.“

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1 Kommentar

  • Toller Beitrag. Wir haben neulich uns als Hundeseite viel über Tennis beschäftig und über den Riesentennisball geschrieben. Bestimmt auch eine witzige Alternative als Geschenk zu Weihnachten für einen Tennisspieler

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