Wie du als Tennisspieler Rückenschmerzen vorbeugen und lindern kannst

Wenn du dir das Innenband im Knie reißt, kann dies relativ schnell verheilen.

Wenn du eine Zerrung hast, kannst du diese in Ruhe auskurieren.

Wenn du dir das Bein brichst, kannst du auf Krücken weitergehen und dich zurückkämpfen.

Hast du aber den Rücken kaputt, dann hast du ein gewaltiges Problem. Nicht nur als Tennisspieler. Auch in deinem Alltag wird dir dies einiges an Lebensqualität kosten.

Dieser Artikel wird dir helfen Rückenschmerzen zu lindern, deinen Körper besser kennenzulernen und dich besser vor Verletzungen im Rückenbereich zu schützen.

Dabei ist es vollkommen egal, wie alt du gerade bist.

Die meisten Schmerzen, insbesondere Rückenschmerzen, enfalten sich im Laufe der Zeit durch falsche Bewegungen, durch eine falsche Körperhaltung. Beim Tennis ist dein Körper permanent extremen Bewegungen ausgesetzt. Dein Körper wird gefordert. Basis für deinen Bewegungsapparat ist unter anderem dein Rücken. Vielleicht hast du schon unter starken Rückenschmerzen Tennis gespielt.

Nichts geht mehr. Kein Aufschlag, keine richtige Vorhand, keine Beinarbeit. Du, als Tennisspieler, bist komplett lahmgelegt.

Hast du „nur“ einen Tennisarm, fallen dir nur manche Schläge schwer. Ist dein Rücken betroffen, so bist du als Tennisspieler gebrochen.

Was kannst du also tun, damit du als Tennisspieler so lange es geht, frei von Rückenschmerzen, deinen geliebten Sport ausführen kannst?

Nimm die verdammte Sache mit deiner Gesundheit ernst.

Das ist der Grundstein. So wie es dir rein gar nichts bringt einen Apfel die Woche zu essen, wenn du den Rest der Zeit nur Fast Food und Plätzchen ist, aber gesünder leben willst. Es bringt dir auch nichts, dich einmal in zwei Wochen zu dehnen, wenn du beweglicher werden willst.

Es zählt einzig und allein das, was du stetig, jeden oder jeden zweiten Tag tust.

Die zwei größten Feinde für deinen Rücken sind:

  • Überstrecken der Wirbelsäule
  • Krumm sitzen, eine buckelige Haltung, ein krummer Rücken

Du musst die Mitte finden 😉

Wenn du dich vor Rückenschmerzen schützen oder diese lindern willst, musst du eine optimale Körperhaltung einnehmen. Du musst du deine Wirbelsäule entlasten. Im Beruf, im Alltag, auf dem Tennisplatz. Du hast die Möglichkeit, deine Wirbelsäule zu verankern.

Dieses verankern der Wirbelsäule muss dir in Fleisch und Blut übergehen. Aber hey, du bist ein Mensch, du kannst jederzeit neue Dinge erlernen. Und heute erlernst du, wie du deinem Rücken etwas gutes tust 😉

So verankerst du deine Wirbelsäule:

  • Stell dich normal hin, Rücken nicht zu gerade, aber auch nicht zu buckelig
  • Presse deine Füße in den Boden
  • Spanne deinen Po an
  • Spanne deine Bauchmuskeln an
  • Drehe deine Schultern nach außen

Sieht nach vielen Schritten aus.

Doch: integrierst du diesen Ablauf in deinen Alltag, wo immer du stehst und was immer du tust, so wirst du sehr bald merken das es deinem Rücken besser gehen wird. Das du mehr Stabilität besitzt. Eventuell wird sich nach kurzer Zeit auch deine Körperhaltung schon verbessern.

Du kannst das verankern der Wirbelsäule im stehen, sitzen und liegen vollziehen. Die Bewegungsabläufe, aus welchem sich das verankern deiner Wirbelsäule zusammensetzt, muss dir in Fleisch und Blut übergehen.

Du erinnerst dich? Es zählt nur das, was du regelmäßig tust. Nicht das, was du ein- oder zweimal die Woche praktizierst.

Das verankern der Wirbelsäule, diese paar Bewegungen, können deine komplette Mitte deines Körpers stärken.

Jetzt geht es ab auf den Tennisplatz.

Die Mittellinie deines Körpers, deine Wirbelsäule mit allem was sich in der Nähe befindet, ist dein wichtigster Partner auf dem Tennisplatz. Deswegen musst du diesen pflegen. Auf ihn achten. Und ihn stärken.

Hast du Novak Djokovic schon genauer beobachtet auf dem Platz? Wie sehr er auf seine Körperhaltung, speziell seinen Rücken wert legt? Am besten zu sehen und zu erkennen ist dies bei seinem Returnspiel.

Kerzengerade ist sein Rücken. Voller Spannung und Stabilität ist sein gesamter Rumpf. Sein Körperschwerpunkt ist enorm tief.

All dies musst du in deine Körperhaltung auf dem Court integrieren. Es geht nicht darum, sich etwas „unmachbares“ von einem Profi abzuschauen. Sondern darum, von einem Profi etwas über seine Gesundheit zu lernen. Ein großer Unterschied.

Achte während deinem Training oder Match in den Pausen zwischen den Ballwechseln auf deine Körperhaltung. Verankere die Wirbelsäule, beispielsweise vor jedem Return. Gewöhne dir dies als Ritual an. Du hast so viele Pausen in einem Tennismatch. In jeder dieser Pausen kannst du etwas für deine Gesundheit, für deinen Rücken tun.

Fazit

Sei dir jederzeit darüber bewusst, wie wichtig dein Rücken für dich ist. Nicht nur in deinem Alltag. Auch auf dem Tennisplatz. Das verankern der Wirbelsäule bringt dir, wenn du es permanent anwendest, eine stabilere Körperhaltung bei.

Dies wird dich vor Rückenschmerzen schützen und kann bereits bestehende Rückenschmerzen lindern. Achte in einem Alltag auf deine Bewegungen. Wie bückst du dich? Wie ist deine Körperhaltung an deinem Arbeitsplatz? Wie bewegst du dich auf dem Tennisplatz? Gehe all diese Punkte durch und optimiere deine Haltung.

Dein Körper wird es dir danken. Garantiert.

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