Achtung! Jetzt verbessert eine Meeresschildkröte deinen Aufschlag für immer

„Wie bitte?!“

Fragst du dich jetzt. Was kommt jetzt?

Meeresschildkröte … ?!

Was hat eine Meeresschildkröte auf einem Tennisblog verloren?

Wirst du in die tiefen Geheimnisse der Aquaristik eingeführt? Kommen jetzt Verschwörungstheorien? Ich kann dich bereits an dieser Stelle beruhigen: Nein!

Wenn du für neue Perspektiven bereit bist, dich auf neue Sichtweisen einlassen kannst, Lust auf eine tierische Eselsbrücke bei deinem Aufschlag hast – dann lade ich dich hiermit herzlichst zum weiterlesen ein 😉

Ok, soweit das Intro.

Lass uns gemeinsam entdecken, was eine Meeresschildkröte mit deiner Aufschlagbewegung zu tun hat.

Wenn du einmal über den Aufschlag nachdenkst: Was machst vielleicht auch du oft verkehrt, während engen und wichtigen Matches? In brenzligen Situationen? Was ist schuld daran, dass du besonders den ersten Aufschlag n ichtselten einfach herschenkst?

Du schlägst zu hektisch auf! Zu kopflos.

Gedanken. Bewegung. Ballwurf. Alles ist viel zu hektisch.

Gründe dafür gibt es genug.

Ärger. Frust. Enttäuschung. Aus-der-Puste-sein. Keine Lust mehr, da man schnellst möglich vom Platz möchte.

Doch gelten jederzeit für deine Aufschlagbewegung wichtige Grundsätze. Dinge, welche dir vor deinem Aufschlag oft gar nicht im Kopf sind. Weil du abgelenkt bist.

Oder müde. Unkonzentriert.

An dieser Stelle kommt nun die Meeresschildkröte ins Spiel.

Langsame Bewegungen sorgen für einen großen Effekt

Eine Schildkröte assoziiert man automatisch mit einem Wort: Langsam.

Was selbstverständlich alles andere als verkehrt ist. Auch eine Meeresschildkröte, deren Füße im Gegensatz zu einer Schildkröte mehr floßenartig sind, besitzt langsam anmutende Bewegungen im Wasser.

Sie ist aber ein sehr schneller Schwimmer.

Nochmal zum einprägen: Die Meeresschildkröte bewegt sich langsam, zieht aus diesen langsamen Bewegungen aber ihre Geschwindigkeit. Aus einer ruhigen und überlegten Bewegung heraus zieht sie Kraft, welche sie anschließend effizient nutzt.

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück – Laotse

Was hat das nun mit deinem Aufschlag zu tun?!

Nimm dir nun die Meeresschildkröte als Vorbild für deine Aufschlagbewegung, bevor du den Schläger zum zuschlagen im Rücken hast.

Hektische Bewegungen legst du ad acta.

Sie bringen dir nichts. Stattdessen lernst du von der Meeresschildkröte, dass eine langsame Bewegung dir einen großen Effekt bringen kann.

Nämlich Geschwindigkeit.

Was für die Meeresschildkröte ihre langsamen Bewegungen zum anschließend schnellen schwimmen im Meer sind, ist für dich deine Aufschlagbewegung vor dem treffen des Balles.

Je ruhiger und besonnener deine Aufschlagbewegung ist, desto mehr Power kannst du aus deinem Aufschlag herausholen.

Siehe Milos Raonic. Stichwort: Effizienz!

Der junge Kanadier gehört zweifelsfrei zu den besten Aufschlägern im modernen Tennis. Wie ruhig und unscheinbar ist seine Aufschlagbewegung?

Sie ist das Paradebeispiel für die Eselsbrücke zu einer Meeresschildkröte. Die Explosion beim Aufschlag des Kanadiers geschieht, nachdem der Schläger in seinem Rücken angekommen ist um den Ball zu schlagen. Alles was davor geschieht, ist langsam und ruhig. Ohne große Schnörkel.

Frei von Hektik.

Hast du also deinen Schläger nach einer ruhigen Aufschlagbewegung im Rücken, erreichst du das was die Meeresschildkröte im Wasser so schnell fortbewegen lässt.

Nämlich Power durch Schwung. Power durch eine gute Körperhaltung. Power durch kluge und saubere Bewegungen zuvor.

Hektische, abgehackte, verkrampfte, schnelle Bewegungen nehmen dir jegliche Möglichkeiten gut aufzuschlagen.

Würde sich die Meeresschildkröte im Meer total hektisch bewegen, den Strom des Meeres außer acht lassen, hirnlos strampeln – sie würde sich niemals so schnell im Wasser fortbewegen können, wie sie es tut.

Eben so, wie du es auch beim Aufschlag tun solltest. Schwung entstehen lassen durch eine Bogenspannung im Oberkörper. Ruhige, clevere Bewegungen. Um dann den daraus entstandenen Schwung für den eigentlichen Schlag beim Aufschlag zu nutzen.

Frei nach dem Motto:

Was man lernen muß, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut – Aristoteles

Du hast diesen Artikel bis zum Ende aufmerksam gelesen. Du hast während des lesens das Ein oder andere Bild vor Augen gehabt. Wie du dich an die Grundlinie stellst und dich zum Aufschlag fertig machst. Wie du den Ball ruhig, einige male auftippst.

Dann bist du während du diesen Artikel gelesen hast klangheimlich deine eigene Aufschlagbewegung durchgegangen. Du hast in deinem Kopf recherchiert, ob deine Aufschlagbewegung langsam, konzentriert und ruhig ist. Und ob da noch Potenzial für dich und deinen Aufschlag vorhanden ist.

Herzlichen Glückwunsch. Du hast dir in den letzten Minuten eine hervorragende Eselsbrücke für deinen Aufschlag gebaut.

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