Taktik im Einzel: 7 zeitlose Prinzipien für erfolgreiches Tennis im Turnier (+ Bonus)

Marco Kühn
von Marco Kühn

Ich habe immer Angst, dass er im Ballwechsel umfällt.

Von vielen wird er belächelt, fast ausgelacht. Aber er hat das, was viele nicht haben:

Eine klare Taktik im Einzel.

Und nun frage ich dich:

Hast du eine klare Taktik für deine Matches? Reilly Opelka hat sie. 

Aufschlag. Punkt.

Punkt!

Du schüttelst jetzt mit dem Kopf, während du auf dein Smartphone schaust.

"Hä? Opelka, Taktik? Was schreibt der da?!"

Dr. Holzhammer hat für seine Matches klare Prinzipien. Diese Prinzipien formen sich zu einer Taktik. Diese Taktik gibt ihm die Marschrichtung in jedem Match vor. Stell dir mal vor, der gute Reilly hätte vor zwei Jahren überlegt:

"Hmm, drei Meter hinter der Grundlinie alles ausgraben?! Das würde mein Spiel ja noch flexibler und variantenreicher machen. Man, wenn ich das meistere, dann spiele ich noch besser. Vor allem auf Sand!".

Wäre er mit dieser Taktik weit gekommen? So weit, wie er ohne diese Taktik gekommen ist?

Wahrscheinlich nicht. Eher hätte er sich dabei verletzt. Oder er wäre tatsächlich mal im laufenden Ballwechsel umgefallen.

Reilly hat sich stattdessen auf seine Prinzipien fokussiert. Erst dadurch hat er seine Spielweise, seine Taktik, verfeinert. Ja, fast schon perfektioniert.

Wo wir bei Perfektion angekommen sind:

Mal unter uns: Wie sieht deine Taktik im Einzel aus?

In diesem Artikel möchte ich dir sieben zeitlose Prinzipien vorstellen, die du für deine Taktik anwenden kannst. Wie eine Vorlage, die du auf deine Matches legst.

Du wirst lernen, wie du dein Verhalten im Match verbessern kannst. Wie du bessere Entscheidungen für dein Spiel triffst und wie du dein Niveau in Meisterschafts- und Turnierspielen verbessern kannst.

Aber, bevor wir uns auf die Taktik stürzen:

Was ist der Unterschied zwischen Taktik und Strategie?

Eine Taktik ist ein Hack, ein Trick, ein Spielzug, der dir schnell und kurzfristig einen Vorteil bringt. Eine Strategie hingegen ist eine langfristig ausgerichtete Denkweise, die ohne Hacks und Tricks auskommt.

Wir können festhalten:

Eine Taktik ist ein Spielzug, die Strategie ist die Spielphilosophie, die dahinter steht.

In diesem Artikel geht es um deine Taktik im Einzel. Eventuell schreibe ich später etwas über die Taktik im Doppel. Heute geht es darum dir eine taktische Landkarte für die Orientierung in deinen Meisterschafts- und Turniermatches zu geben.

Damit du dich clever zum Sieg navigieren kannst.

Wir starten, lieber Freund der fliegenden Filzkugel.

rafa

Taktik im Einzel: 7 zeitlose Prinzipien für deinen Erfolg als Turnierspieler

Silence, s'il vous plaît ...!

Kurz noch ein Einschub: Was sind Prinzipien überhaupt?

Ein Prinzip ist ein Grundsatz oder Maßstab des Handelns, der einen Spieler leitet. Ein Prinzip ist ein Grundgedanke. Eine Basis, um bestmöglich über das eigene Tennisspiel zu denken.

Bist du bereit für ein paar Grundsätze, die dein Tennis verbessern? Hast du die Saiten gerichtet und das Griffband knitterfrei gewickelt?

Dann geht`s los.

#1 Das Ballwechsel-Prinzip: Es ist leichter einen schnellen Ball noch schneller zu machen, als einen langsamen Ball zu beschleunigen

Bedröppelt stehst du zwischen T- und Grundlinie.

Dein Blick schleicht nach unten. Du schämst dich. Verdammt, das haben gerade einige Zuschauer tatsächlich gesehen.

Wobei wurdest du beobachtet?

Wie du ein Ei des Gegners, einen langsamen halbhohen Ball auf`s T-Feld, zwei Meter hinter die Grundlinie gedroschen hast. Mit deiner Vorhand, deinem stärksten Schlag im Repertoire.

Man, diese einfachen Dinger, die du normalerweise im Schlaf reinspielst. Aber: Im Match arbeiten deine Gedanken mehr als im Training. Du denkst mehr nach. Und wenn dein Gegner langsam spielt, dann hast du mehr Zeit zum nachdenken.

Sprich:

Du hast mehr Zeit Fehler zu machen.

Ich lernte das Prinzip des langsamen Balles von meinem großartigen Tennislehrer Hans-Egon. Er brachte mir bei, dass langsame Bälle besondere Aufmerksamkeit brauchen. Dabei haben wir als Tennisspieler gerade bei diesen Bällen einen Denkfehler.

Wie lautet dieser Fehler in unserem Denksystem?

Wir meinen unterbewusst, dass wir uns auch langsamer auf den Ball zubewegen können. Aber das ist ein fataler Fehler. Du musst dich dynamisch und explosiv auf langsame Bälle zubewegen - wie Rafa Nadal.

Schreibe dir auf`s Griffband:

Es ist immer leichter einen schnellen Ball noch schneller zu machen, als einen langsamen Ball zu beschleunigen. 

Du triffst so bessere Entscheidungen im Ballwechsel. Deine sogenannte Shot-Selection verbessert sich.

Kurzer Exkurs: Was ist die Shot-Selection? Diese bezeichnet deine Entscheidungen bei deinen Schlägen. Wohin spielst du deine Vorhand wie? Das Wohin und Wie ist hier entscheidend. Beispiel: Dein Gegner spielt dich mit einem flachen Slice auf deiner Vorhand an. Für welche Variation entscheidest du dich? Topspin und halbhoch? Gerade und flach? Drop Shot mit Gefühl? Diese Entscheidung, die du hier triffst, ist deine Shot-Selection. Spieler mit einer herausragenden Shot-Selection sind: Daniil Medvedev, Carlos Alcaraz, Novak Djokovic oder Rafael Nadal. Spieler mit einer durchwachsenen Shot-Selection sind: Grigor Dimitrov, Benoit Paire oder Matteo Berrettini.

#2 Das Mentalitäts-Prinzip: Jedes Match besteht aus zwei Spielen

Ich gehe jede Wette mit, dass du in deinem Verein mindestens fünf Spieler hast, die immer nur ein Spiel in ihren Matches spielen.

Von welchem Spiel ich schreibe?

Das Spiel während der Ballwechsel.

Beim Tennis wird immer so gern von der Mentalität gefaselt. Nun, als Mentaltrainer möchte ich dir kurz erläutern, was dahinter steckt.

Technik, Taktik, Koordination und ein bisschen Kopf werden von dir während der Ballwechsel gefordert. Das ist das eine Spiel.

Welches ist das andere Game?

Das andere Spielchen spielst du - bewusst oder unbewusst - zwischen den Ballwechseln. In den Pausen von 15:15 zu 30:15 zum Beispiel oder beim Seitenwechsel, wenn du deinen Gedanken hilflos ausgeliefert bist. Hier wirst du psychisch und emotional gefordert. Hier wirst du von deiner Psyche mit Fragen beworfen.

Wie können solche Fragen aussehen?

So:

"Na, Meister, wie steckst du dir den glücklichen Linienball des von dir gehassten Gegners bei 3:3 und 30:30 weg?

Oder:

"Ha, siehste, schon wieder der Fehler mit der Rückhand. Das nagt an deinen Nerven, oder?"

Oder:

" ... immer wieder der vierte oder fünfte Schlag, bei dem du den Fehler machst. Merkst du das denn selber nicht? Zweifelst du nicht so langsam an dir?"

Das ist das mentale Spiel, das du in jedem deiner Matches spielst. Und, das kann ich dir aus einigen Jahren Mentaltraining versprechen:

Je stärker du in diesem Spielchen wirst, desto besser werden deine Leistungen. Vor allem unter Druck, im Turnier. Ein erster Schritt ist es sich diesem Spiel bewusst zu werden.

Ein mächtiges Prinzip, das viel für dich bewegen kann.

Lesetipp: 5 mentale Übungen, die dein Tennis verbessern

Bevor wir mit Prinzip Nummero 3 weiter machen, eine wichtige Sache:

Wie sieht eine Taktik gegen stärkere Gegner aus?

Vor etlichen Monden saß ich bei einem Turnier im Publikum und lauschte meinen Sitznachbarn.

Der Typ muss Trainer gewesen sein und sagte zu seinem Kumpel:

" ... wenn man gegen stärkere Gegner was holen will, dann ist der Kopf entscheidend. Oft spielen die Underdogs gut mit im Match. Aber bei den Big-Points hakt es dann. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen: Wer eine gute Taktik gegen stärkere Gegner sucht, der sollte in seinem Kopf anfangen zu finden ...".

Wenn du schon einige Matches gegen stärkere Gegner hattest, in denen du sehr gut mitspielen konntest, dann gilt: 

Warst du aggressiv bei den Big-Points? Hast du deinem stärkeren Gegner gezeigt, dass du an den Sieg geglaubt hast?

Ich kann dir aus mehreren Jahren Mentalcoaching verraten:

Der große Favorit kriegt es im Kopf, wenn er einen fokussierten und selbstbewussten Gegner auf der anderen Seite des Netzes sieht. Das, was du auf den stärkeren Gegner ausstrahlst, hat einen direkten Einfluss auf die Ballwechsel. Deine Taktik gegen stärkere Gegner können lange Bälle in die Rückhand, Netzangriffe oder Stopps sein. 

Das ist alles eine feine Sache.

Deine Taktik gegen stärkere Gegner wird aber noch viel effektiver, wenn du deinem Gegenüber deine Stärke auch zeigst.

Hier sind ein paar Ideen dafür:

  • Faust ballen
  • Blickkontakt suchen und halten
  • Tänzeln vor dem Return
  • Gegner mal warten lassen vor einem Punkt
  • Lächeln, wenn dein stärkerer Gegner einen starken Punkt gespielt hat

Setze ein paar dieser Dinge um. Sie alle signalisieren deinem Gegner echte, nicht gekünstelte Stärke, die von innen kommt.

Alles klar, wir machen weiter mit Prinzip Nummer 3.

#3 Das Strategie-Prinzip: Wer seinen Gegner nicht versteht, der kann ihn nur schwer besiegen

Sun Tzu war ein chinesischer Militärstratege und Philosoph.

Sunzi lebte zwischen ca. 534 v. Chr. und 453 v. Chr. Und er hat eine verdammt gute Taktik für dich hinterlassen:

Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.

Matteo Berrettini hätte vermutlich längst einen Grand-Slam-Titel geholt, wenn er diesen Spruch kennen und verstehen würde. Stattdessen verlegt er immer noch seine Vorhand bei den Big-Points, wenn es um große Siege geht.

Wäre ich sein Trainer, dann hätte man mich mehrfach vom Platz schleifen müssen, weil ich ihm an den Hals gesprungen wäre.

Wie sieht es bei dir aus?

Verstehst du, was dein Gegner gut kann? Welche Schläge er gerne spielt? Wie er sich zu seinen Schlägen bewegt?

Erkennst du, wenn er nervös wird, Angst hat und an sich zweifelt?

Und:

Verstehst du dich? Kennst du deine Schwachstellen, die Gedanken, die dir Angst machen? Und kennst du deine unverrückbaren Stärken? Kennst du deine Waffen, um ein Spiel zu drehen oder nach Hause spielen zu können?

All die Antworten auf diese Fragen verbessern dein Tennis.

Verinnerliche dieses Prinzip. Ich empfehle dir diese Fragen nach drei Aufschlagspielen mal für dich durchzugehen und zu überlegen:

Wie kannst du diese Fragen beantworten?

Diese Antworten können deinen Matchplan bilden. Sie können dir Spielzüge verraten. Und: Sie machen dich zu einem taktisch stärkeren Spieler - langfristig.

agassi neu

#4 Das Pyramiden-Prinzip: Die eigene Leistung ergibt sich aus einer simplen Pyramide

Hast du Angst vor einem wichtigen Meisterschaftsspiel?

Fühlst du dich hilflos, wenn dein Gegner keine Fehler macht und dir deine kurzen Bälle um die Ohren haut? 

Perfekt, dann bringst du alle Voraussetzungen mit, um eine wichtige Lehre heute mitzunehmen. Diese Lehre wird von den absoluten Champions unbewusst in Perfektion ausgeführt.

Es ist die Lehre von der Pyramide.

Wie sieht diese Pyramide aus?

So:

1) Denken

2) Fühlen

3) Spielen

Was du wie denkst, beeinflusst deine Emotionen. Wie du dann fühlst, beeinflusst deine Spielweise.

Beispiel:

Es steht 4:5 aus deiner Sicht, du servierst bei 30:40 und dein Gegner hat dir bis dato drei von vier zweiten Aufschlägen direkt als Returnwinner ins Eck gejagt.

Du stehst an der Grundlinie bereit, tippst die Kugel ängstlich auf, servierst - und dein erster Aufschlag bleibt an der Netzkante kleben wie damals das Kaugummi unter`m Holztisch im Klassenzimmer.

Was denkst du vor deinem zweiten Aufschlag?

"Oh je, F*ck! Jetzt, bei diesem wichtigen Punkt über den zweiten gehen ... Mist ey ...!"

Wie fühlst du dich durch diesen Gedanken? Verzweifelt, ängstlich. Panik macht sich breit, dass du durch den folgenden zweiten Aufschlag diesen so wichtigen ersten Satz verlieren könntest.

Wie wirst du deinen zweiten Aufschlag vermutlich spielen?

Mit einem Arm so schwer wie ein Yokozuna. Langsam, harmlos - und zu kurz. Eine schlechte Mischung für einen zweiten Aufschlag, wenn der Kontrahent gerade Satzball hat.

Das Pyramiden-Prinzip verrät dir, wie du in solchen Matchsituationen anders denken, dich dadurch selbstbewusster fühlen und anschließend besser spielen kannst.

Wie kann eine Taktik gegen Bringer im Match aussehen?

Der Bringer, oder wie ich ihn gern hier auf tennis-insider.de nenne, der Mondballspieler, ist ein spezieller Spielertyp.

Er ist der Buhmann. Der, den man nicht spielen will, wenn am Wochende das Meisterschaftsspiel ansteht. 

Warum?

Du kannst gegen den Bringer nur dämlich aussehen. Es ist leider so. Ein schönes Match, egal wie deine Taktik gegen den Bringer ausschaut, wird nicht drin sein. In den letzten knapp 30 Jahren zwischen T- und Grundlinie habe ich mit zahlreichen Spielern über die Bringer und eine passende Taktik gesprochen. 

Es fängt alles zwischen deinen Ohren an. Hier eine kleine Checkliste für deinen Kopf:

  • Hake ein geiles Match gegen den Bringer bereits im Einschlagen ab
  • Vergiss die Idee, den Bringer vom Platz schießen zu wollen
  • Sieh das Match als charakterliche Herausforderung, nicht als spielerische

Ich weiß, ich weiß ...

Das ist leichter getextet, als gespielt. Dennoch solltest du dir genau überlegen, ob du wirklich gegen einen Bringer sang- und klanglos verlieren willst - oder nicht ;-)

Und wenn du nicht verlieren willst, dann solltest du mindestens zwei Punkte der Checkliste beherzigen. Deine Einstellung ist die größte Stärke des Bringers. Wenn deine Einstellung aber On-Point ist, dann raubst du dem Bringer seine größte Stärke.

Logisch, oder?

Wir machen weiter mit den sieben Prinzipien für deine erfolgreiche Karriere.

#5 Das Gewohnheits-Prinzip: Jedes einzelne Match ist das Abspulen fester Gewohnheiten

Unser Verhalten besteht aus Gewohnheiten.

Wenn wir morgens aufstehen, dann gehen wir ins Bad. Wenn der Chef auf der Arbeit nervt, dann verdrehen wir die Augen. Wenn der Gegner im Einschlagen besser spielt als es seine LK zuvor versprochen hatte, dann kriegen wir Puls.

Meine Angewohnheit war es schon als Kind mich auf dem Platz so wenig wie möglich zwischen den Ballwechseln zu bewegen. Beinarbeit? Nur, wenn man nichts kann.

Siehe:

edberg outfit


Nun, du kannst das Gewohnheits-Prinzip für allerlei Schandtaten auf dem Platz nutzen.

Ich empfehle dir:

Schaue, was dein Gegner für Gewohnheiten hat. Das findest du recht schnell heraus.

Wie?

Indem du darauf achtest, wohin er seine Rückhand spielt, wenn er laufen muss. Ja, du hast richtig gelesen. Viele Spieler haben einfach ihre Gewohnheiten manche Bälle zu spielen. Rafael Nadal zum Beispiel spielt sehr sehr viele Rückhände aus dem Lauf heraus crosscourt.

Novak Djokovic spielt, ich denke ebenfalls rein aus Gewohnheit, viele Bälle exakt so zurück wie sie zu ihm gekommen sind. Er spiegelt das Spiel des Gegners.

Und auch deine Kontrahenten werden so ihre Marotten mit auf den Court bringen. Wir Menschen sind einfach so. Viele Clubspieler bleiben zum Beispiel - aus Gewohnheit - nach einem Schlag stehen. Sie vergessen, dass sie sich zurück zur Platzmitte bewegen müssten.

Stattdessen schauen sie gebannt ihrem Schlag hinterher.

Gegen den Lauf zu spielen könnte in diesem Falle ein Schuss in den Fuß sein ;-)

#6 Das Angst-Prinzip: Wer Angst hat, der verliert. Auch wenn er der bessere Spieler ist

Bei uns spielte früher Sven im Verein.

Technisch unglaublich starker Spieler. Schleife bei der Vorhand-Ausholbewegung. Immer in den Knien, wenn er sich zum Schlag fertig machte. Perfekte Trophy-Position beim Aufschlag. 

Ein Kunstwerk auf dem Tennisplatz.

Dieses Kunstwerk bekam allerdings Risse und Farbflecke, wenn es in die Meisterschaftsspiele ging. Da schlich sich der Feind von hinten an, kletterte über den Rücken in Sven`s Nacken und machte es sich auf seiner Bespannung gemütlich.

Wer war dieser Feind?

Exakt, die Angst.

Wer im Match Angst hat, der:

  • spielt viele Schläge in Rückenlage
  • zieht nicht locker durch
  • trifft falsche Schlagentscheidungen
  • blockiert sich im Kopf
  • macht den Gegner stärker, als dieser tatsächlich ist

Du merkst es, oder?! 

So lässt sich nur schwer ein Match gewinnen. Es wird selbst dann verflucht eng, wenn du der klar bessere Spieler auf dem Court bist. Ich würde hier nicht nur von einer angezogener Handbremse sprechen. Eher von einem Totalschaden, wo bereits eine dichte Rauchwolke aufsteigt.

Wenn du unter Angst im Match leidest, dann kannst du vier Trainerstunden pro Tag nehmen. Deine Leistung im Turnier wird sich nur minimal verändern. Ob sie sich verbessern wird?! Eher nicht.

Ich habe einen Mentalreport geschrieben. Kurz, knackig - flott umsetzbar. Du findest diesen Report kostenlos hier.

#7 Das Niederlagen-Prinzip: Niederlagen sind die besten Trainer

Es wird einfach nicht beachtet.

Ganz ehrlich?! Wer irgendwann mal gesagt hat man solle Niederlagen schnell abhaken, der hatte schlicht keine Ahnung.

Ja, emotional abhaken - okay.

Du findest in diesem Artikel die Geschichte zu meiner peinlichsten Niederlage.

Aber doch bitte nicht spielerisch, taktisch - mental. Es ist doch fatal, wenn man nicht aus seinen und den Fehlern anderer lernt. Wenn du dir das Match von deinem nächsten Gegner anschaust und dort siehst, dass dessen Gegner jeden Ball hoch spielt und dein nächster Gegner diese hohen Bälle alle direkt tötet - spielst du dann hoch?

Wäre das deine Taktik in diesem Match?

Natürlich nicht! Du kannst dir hohe Bälle direkt sparen und deinen Rückhand-Slice einsetzen.

Eine Niederlage kann dir so viel geben:

  • Wie hat der Gegner die meisten Punkte gegen dich erspielt?
  • Wo lagen hier deine Schwächen?
  • Hast du glatt verloren? Wenn ja, waren die Aufschlagspiele wenigstens eng? Falls ja, wo hast du in den engen Situationen versagt?
  • Hast du knapp verloren? Wenn ja, was hat dein Gegner bei den Big-Points besser gemacht? Wie würdest du spielen, wenn du dieses Match nochmal spielen könntest?
  • Wie hast du deine Punkte gemacht? Was zeichnete dein Spiel aus? Hattest du einen klaren taktischen Plan? Falls ja, warum ist dieser gescheitert? Hat dein Gegner dich eventuell bei deinem Taktik-Plan ertappt? Hast du es dann verpasst deine Taktik wieder anzupassen?

Merkst du, was durch eine saubere Niederlagenanalyse alles für dich drin ist?

Der großartige Roger Federer ist das beste Beispiel. Er hatte aus seinen knallharten Niederlagen gegen Rafa und den Djoker so viel über sich und seine Taktik gelernt, dass er begann effektiver und gezielter ans Netz zu gehen. Er konnte seine individuelle Spielphilosophie anpassen erweitern und - verbessern.

Hätte er nicht diese zermürbenden Niederlagen erlebt, dann hätte er sein Spiel niemals so maßgeblich verbessern können.

Ist Roger Federer ein gutes Ende für diesen Artikel?

Ich denke schon ;-)

Nun liegt es an dir diese Prinzipien in dein Tennis zu integrieren. 

Nimm dir zwei bis drei dieser Prinzipien für deine Taktik im Einzel heraus. Setze sie um, sammle deine Erfahrungen.

Und feile weiterhin an deinem Tennis.

Bonus: Taktik und Kopf: Die besten Methoden, um unbekannte Gegner als Verlierer den Platz abziehen zu lassen

Es gibt sie.

Diese Typen, die marschieren.

Juan war so einer.

Du weißt, wen ich meine, nicht wahr?

Juan Martin del Potro hatte damals einen unfassbaren Run. Er gewann 23 (!) Matches in Serie. Vier Turniersiege am Stück. Erst Andy Murray konnte den Turm aus Tandil im Viertelfinale der US Open 2008 stoppen.

Überleg mal:

23 Siege in Serie.

War das Zufall? Ganz sicher nicht.

Juan hatte natürlich einige Vorteile auf der Bespannung. Er war jung, hungrig - und unbekannt. Seine Gegner wussten noch nicht, dass er mit kurzen Slice-Bällen aufs T nichts anfangen konnte. Dazu spielte Juan ein Tempo-Tennis, das man bis dahin kaum gesehen hatte. Ich erinnere mich an ein Match von ihm gegen Rafa Nadal. Teilweise hämmerte del Potro Vorhände aus der Hüfte, so schnell, Rafa zuckte nicht mal.

Der Matador sah keine Chance, an manche Geschosse heranzukommen.

Was uns zur Psychologie hinter diesem Erfolgslauf von del Potro führt.

Diese Psychologie ist wichtig für dich, wenn du Turniere und Meisterschaft spielst. Wir müssen zunächst klären:

Wer ist ein unbekannter Gegner?

Die Frage klingt zu simpel, oder?!

Doch hab Geduld, lieber Tenniscrack. Es kann sein, dass du einen Gegner vom Namen her kennst. Du hast ihn mal auf einem Spielbogen gesehen oder bei Mybigpoint. Es kann auch sein, dass du mal mit ihm auf einem Turnier gequatscht hast.

Exakt, jetzt kommt das Aber:

Kennst du seine Spielweise? Weißt du, ob er Rechts- oder Linkshänder ist?

Eine kurze Geschichte dazu:

Als ich früher bei Jugendranglistenturnieren spielte, lernte ich Julian kennen. Wir trainierten fünfmal die Woche und spielten am Wochenende Turniere. Mit der Zeit lernte man sich untereinander kennen. Bei vielen Turnieren waren dieselben Spieler am Start.

Julian war ein Topspieler, mit einer herausragenden Technik. Nach einem Match, das Julian leider glatt verlor, unterhielten wir uns anschließend. Ich verfolgte das match aufmerksam. Auch immer mit dem Hintergedanken, selbst ein paar neue Dinge für mein Tennis zu lernen.

Schlaue Spieler halten sich nicht für perfekt, vollkommen oder voll entwickelt. Schlaue Spieler halten sich für dumm, um so viel wie möglich lernen zu können.

Auch beim Tennis lernt man am effektivsten, wenn man die Fehler der anderen Spieler analysiert.

Ich sagte nach dem Match zu Julian:

" ... aber hey, warum hast du ihm immer auf seine Vorhand gespielt? Damit hat er ordentlich Dampf gemacht!".

Julian antwortete:

"Echt? Das ist mir nicht aufgefallen. Ich dachte, ich hätte ihm immer in seine Rückhand gespielt ...".

Ich sagte:

" ... Ähm, nee ... der war doch Linkshänder!".

Julian war erstaunt. Er sagte mir, dass er das im gesamten Match nicht gemerkt hätte.

Du glaubst nicht, wie wenig dein Gegner von dir im Match mitbekommt. Es ist erstaunlich.

Schau:

Ein unbekannter Gegner ist ein Spieler, über dessen Spielweise du nichts weißt.

Du kennst weder die Marke seines Rackets, noch weißt du, ob er das Shirt in der Hose trägt oder darüber. Du weißt nicht, ob er Stirnband, Cap oder keine Kopfbedeckung trägt.

Du weißt nicht, ob er mit Dämpfer in der Bespannung spielt - oder ohne.

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Kurzum:

Ein unbekannter Gegner ist jemand, dessen Art Tennis zu spielen du nicht kennst.

Es gibt zig verschiedene Spielertypen da draußen auf den Courts. Jeder ist einzigartig. Ich glaube nicht an das Einteilen von vier oder fünf verschiedene Kategorien. Daher rate ich auch dir, dass du mit diesem Quatsch Schluss machst. Falls du ein solches Denken bisher über deine Gegner hattest.

Es gibt keine Spielertypen-Kategorien.

Es gibt nur einzelne Matches. Und in jedem dieser Matches gelten andere, einzigartige Gesetze.

Was uns direkt zum nächsten wichtigen Punkt führt.

Warum ist ein Spiel gegen einen unbekannten Gegner anders?

Na klar gibt es Spieler, die einfach ihr Spiel spielen können. Oder wie der Taktik-Esel stets wiehert:

"Ich spiele meinen Stiefel runter!".

Schön, das kann er auch tun. Aber was machst du, wenn Probleme auftauchen? Wenn dein Stiefel daraus besteht, den Gegner auf der Rückhand festzunageln, dieser dir aber jede Rückhand mit Slice zwei Millimeter vor die Grundlinie setzt?

Was machst du dann?

Rafa Nadal sagte in einem Interview mal:

"Ich gehe einfach auf den Platz und versuche, die besten Lösungen für meine Probleme zu finden. Dabei gebe ich mein Bestes. Ob das reicht? Das sehe ich dann ..."

Merkst du den Switch in der Einstellung?

Weg von dir, hin zum Gegner, zur Spieldynamik, zum großen Ganzen. Das ist ein ganz anderes Denken. Eine vollkommen andere Einstellung zum Match. Rafa hat ja den einen oder anderen Pokal gewonnen. Er wird wissen, wovon er spricht.

Es ist exakt diese Einstellung, die dir in deinen Matches gegen dir unbekannte Gegner hilft. Im Mentaltraining arbeite ich sehr gerne mit Fragen. Man nennt dies auch ganz unspektakulär die Frage-Methode.

Diese kannst du im Match, oder auch davor, für dich einsetzen.

Im Match gegen einen unbekannten Gegner kann das dann so aussehen:

  • Ist er Links- oder Rechtshänder?
  • Spielt er mit viel Spin oder mehr gerade, flach, schnell?
  • Bewegt er sich gut - oder nicht?
  • Spielt er lieber Vor- oder Rückhand?
  • Ist sein zweiter Aufschlag eine Chance, um zu attackieren?

Du kannst auch ein bisschen in die psychologische Richtung gehen:

  • Regt er sich schnell auf?
  • Wie ist seine Körpersprache? Zweifelt er, hat er mehr Angst, als ich?
  • Schaut er viel Richtung Publikum? Dann scheint er unsicher zu sein
  • Lässt er sich Zeit zwischen den Punkten oder ist er hektisch? Dann könnte er auch in längeren Ballwechseln hektisch werden

Tipp: Kopiere dir die beiden Listen in eine App oder drucke sie aus. Sie könnten sich in deiner Karriere noch als äußerst wertvoll erweisen.

Noch ein Tipp: Wenn du Trainer bist, dann kopiere dir die beiden Listen ebenfalls. Du kannst diese Tipps beispielsweise vor einem Match deines Schützlings in einem Gespräch durchgehen. Beim Sammeln der Bälle, beim Abziehen des Platzes oder einfach in einem kurzen Gespräch.

Das funktioniert ;-)

agassi neu

Wie kannst du dich auf ein Match gegen einen unbekannten Gegner vorbereiten?

Wir hatten im Blog bereits darüber gesprochen.

Stalke deinen Gegner nicht.

Weder bei Mybigpoint, noch irgendwo anders. Ich weiß, der Mensch ist von Natur aus neugierig. Du willst wissen, wen du vor die Bespannung bekommst.

Spar dir diese Energie doch lieber und investiere sie stattdessen in deine Matchvorbereitung. In das, auf das du Einfluss im Match hast.

Ist das nicht wesentlich zielführender für ein geiles Match?

Du kannst dir ein paar Basis-Spielzüge zurechtlegen. Wer meinen Jimmy Djoker Kurs hat, der hat bereits zwölf Spielzüge auf seinem Smartphone.

Gehe in detaillierten Bildern das erste Aufschlagspiel des Matches durch. Dabei siehst du nur dich. Nein, du sollst kein Egozentriker auf dieser Welt werden. Doch du kennst den Gegner nicht. Er ist ein schwarzer Schatten.

Hier ein paar Fragen, die du in deinen Bildern beantworten kannst:

  • Wie willst du den ersten Aufschlag des Matches spielen? Mit Slice nach außen? Mit Tempo auf Mann? Ein Brett durch die Mitte?
  • Wann willst du im Ballwechsel auf den Punkt gehen? Direkt mit dem ersten oder zweiten Schlag? Willst du erstmal die Kugel im Spiel halten und Sicherheit gewinnen?
  • Willst du den zweiten Aufschlag deines Gegners attackieren, sofern dies möglich ist? Willst du beim Return weit hinter der Grundlinie stehen? Oder nur einen Schritt dahinter?

Versinke in deinen Vorstellungen. 

Stell dir exakt vor, wie du dich zum Ball stellst, wie der Schlägerkopf vor dem Treffpunkt des Balles unterhalb des Balles ist. Wie du deiner Vorhand ordentlich Spin gibst und diese halbhoch mit unfassbarer Rotation über das Netz fliegt.

Du wirst auf dem Platz merken, dass du dich sicherer fühlst bei deinen Schlägen.

Wann solltest du diese Visualisierungen durchgehen?

Ich würde dir den Abend vor deinem Match empfehlen. Du kennst sicherlich die Storys, wie Studenten und Schüler mit ihrem Buch unter dem Kopfkissen geschlafen haben. Ich kann dir leider nicht zu 100 % garantieren, dass das alles so funktioniert - mit dem Buch.

Ich kann dir aber garantieren, dass du mit detaillierten Visualisierungsübungen ein besseres Timing bei deinen Schlägen haben wirst. Das ist kein Garant für 22 Vorhand-Winner im Match. Ein besseres Timing kann dir aber 13 Winner bescheren ;-)

Wir haben dich taktisch und mental ein bisschen in Form gebracht. Ich habe noch ein paar Beispiele, um das alles für dich zu festigen.

Wie ich bei einem Jugendranglistenturnier gegen einen komplett unbekannten Gegner taktisch und im Kopf vorgegangen bin - und glatt in zwei Sätzen gewann

Auf dem Papier war er weit hinter mir.

Im Einspielen auf dem Court aber nicht.

Er hieß Johannes und spielte die ersten zwei Minuten im Einschlagen unfassbar stark. Kein Fehler, viel Spin - ich bekam schon Pudding im Schlagarm.

Ich blieb einigermaßen cool und wollte schauen, wie es im Match läuft. Einschlagen und Match sind zwei verschiedene Paar Lacoste-Hemden. Stattdessen prüfte ich, wo ich ihn packen könnte.

Ich spielte noch im Einschlagen bewusst ein paar kürzere und langsamere Bälle.

Und tadaa:

Johannes bewegte sich nicht allzu gerne. Ich mein, wer liebt schon Beinarbeit?

Ich schrieb mir auf meinen imaginären Matchplan kurz und knapp "Laufen lassen" auf. Im nächsten Step suchte und fand ich meinen eigenen Schlagrhythmus. Ich war und bin immer noch ein riesiger Fan des "Kontrolle über Tempo Gedanken". Das mag daran liegen, dass uns früher im Verbandstraining mehr das Rhythmusspiel als das Gewalt-Tennis gelehrt wurde.

Aber klar, es liegt auch am individuellen Spielstil des Spielers.

Carlos Alcaraz kannst du nicht mit Rhythmus kommen. Der will knüppeln.

Ich setzte mir im Kopf also folgende Taktik zusammen:

  • Sicher rechts-links spielen
  • Stopps einstreuen
  • Nicht zu viele Punkte durch leichte Fehler verschenken
  • Attackieren, wenn Rafael zu kurz wurde

Da ich Johannes vor unserem Match überhaupt nicht kannte, fand ich diesen Plan ganz gut. Ich hatte ein ziemlich detailliertes Bild und konnte nun anfangen, dieses Bild für meinen Erfolg zu nutzen.

Es funktionierte ganz gut.

Ich möchte hier auch wieder an die Lehre von Rafa erinnern:

Gehe ins Match, stelle dich den Problemen und finde die bestmöglichen Lösungen.

djoker

Wie Novak Djokovic beinahe von einem Underdog auseinandergenommen wurde und sich nur knapp retten konnte

Pures Tennisgold sind die Interviews nach den Matches.

Nicht die, die auf dem Court geführt werden. Ich meine die Interviews in der Pressekonferenz. Meist war der Spieler duschen und konnte das Match etwas sacken lassen. Sein Geist hat ein paar Dinge schon verarbeitet.

Diese Weisheiten erfahren wir dann in der Pressekonferenz.

Novak Djokovic sagte mal nach seinem Match gegen den Serve-and-Volley Spieler Maxime Cressy:

" .. unglaublich, er ist immer ans Netz gekommen. Ich kannte seinen Namen, aber ich wusste nicht, wie er spielt. Sein zweiter Aufschlag war enorm stark. Ich glaube, ich musste noch nie so einen gefährlichen zweiten Aufschlag returnieren ..."

Hier finden wir entscheidende Lehren für dein Tennis.

Der Djoker enttarnte schnell den zweiten Aufschlag als Stärke im Spiel von Cressy.

Ungewöhnlich, oder?

In seinem Kopf wird er diese Information als Schlüssel zum Sieg verbucht haben.

Das ist kreativ!

Djokovic nahm schnell wahr, dass Cressy furchtlos ans Netz marschierte. Also musste Djokovic lange Rallys streichen. Das stelle ich mir nicht so ganz einfach vor. Denn die größte Stärke vom Djoker ist eben das Grundlinienspiel.

Lesetipp: Die schnellsten 3 Wege zu einer perfekten Vorhand

Dieses fand gegen Cressy aber fast nicht statt.

Djokovic musste umdenken. Taktisch, aber auch im Kopf. Er konnte nicht einfach "seinen Stiefel runterspielen". Er musste, jetzt kommt wieder Rafa ins Spiel, die Lösungen zu den Problemen finden.

Djokovic fokussierte sich vermutlich stark auf die zweiten Aufschläge von Cressy. Speziell bei den Big-Points wie 30:30 oder Einstand.

Der Djoker gewann das Match in zwei verdammt engen Sätzen.

Zusammenfassung

Was kannst du mitnehmen, um dich perfekt auf deine Matches gegen dir unbekannte Gegner einzustellen?

Hier ist deine Checkliste:

  • Stalke deinen Gegner nicht. Ergebnisse sagen nichts über die Spielweise aus
  • Denk an Rafas Lehre: Suche Lösungen für deine Probleme im Match
  • Stelle dem Gegner Fragen, indem du analysierst, wo seine Stärken und Schwächen sind
  • Lege klar fest, ob du abwartend oder direkt aggressiv spielen willst
  • Das Niveau im Einschlagen hat nichts mit dem Niveau im Match zu tun - lass dich nicht blenden
  • Gewinne ein detailliertes Bild deines Gegners
  • Verabschiede dich von dem "Ich spiele einfach meinen Stiefel runter!" Gedanken

Okay, das war es von meiner Seite für heute.

Ich wünsche dir in Zukunft viel Erfolg gegen unbekannte Gegner und viele geile Matches!

Dein Mentalcoach

Marco

Marco Kühn
Marco Kühn
Marco ist ehemaliger Jugendranglistenspieler. Er ist auf dem Tennisplatz groß geworden und Federer-Fan. Heute hilft er Tennisspielern emotional kontrolliert und taktisch überlegen Matches zu gewinnen.

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