Der geheime Kniff: Wie du dein Returnspiel in einer Saison um 80% verbesserst

Ich möchte dir die Geschichte von Benni erzählen.

Benni hatte nie etwas mit Akkuschraubern, Bohrmaschinen und Holz zu tun. Ihm wurde nie das Heimwerken gezeigt oder beigebracht. Er hatte diese Arbeiten immer gute Kumpels ausführen lassen, da diese in diesem Bereich wesentlich besser waren als Benni selbst.

Doch dann machte Benni einen Fehler. Er zog mit seiner Freundin zusammen, welche aus einer Handwerker-Familie stammte.

Benni sah zu Beginn des Umzugs, wie sich seine Freundin den Akkuschrauber schnappte, die Bits auswechselte und problemlos den IKEA-Küchentisch zusammenbaute.

Ohne auf die Anleitung zu schauen.

Der Magen von Benni verzog sich. Ihm wurde schlecht und seine Schweißdrüsen feierten Woodstock.

In der Folge unterlag Benni in sämtlichen Diskussionen seiner Freundin hoffnungslos – zumindest im Bereich des Heimwerker.

Erst Wochen später fand Benni heraus, warum diese Diskussionen aufkamen. Und warum er ein Clown im Handwerken war.

Benni hatte sich nie mit der Materie beschäftigt. Er war nicht bereit, sich dem Bereich des Heimwerkens ausgiebig zu widmen.

Was hat dies jetzt mit deinem Return zu tun?

Viel.

Vermutlich verhältst du dich beim return ähnlich wie Benni beim Heimwerken. Du probierst nie etwas neues aus. Du bleibst in deiner Höhle, in der du dich wohlfühlst. Über diese Thematik kannst du auch etwas in meinem Buch lesen.

Veränderung und Verbesserung erfährst du aber ausschließlich außerhalb deiner Höhle. Dort wo du dich sicher fühlst und alles kannst und weißt, entsteht keine Verbesserung.

Niemals.

Wie kannst du nun deinen Return und dein gesamtes Returnspiel entscheidend verbessern? Alles beginnt mit deiner Position beim Return.

Lass mich raten: du stehst bei den meisten Returns immer an derselben Stelle? Vermutlich gehst du beim zweiten Aufschlag deines Gegners ein bis zwei Schritte nach vorn. Aber eine große Palette an Überraschungen hast du für deinen Gegner nicht im Schrank. DU bedienst dich immer nur dem einen Tablett, welches dir vertraut ist.

Habe ich diese kleine Wette zwischen uns gewonnen? 😉

Du kannst mit deiner Position beim Return wesentlich mehr „bewegen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei geht es nicht nur um die Bewegung nach vorn oder nach hinten. Sondern auch nach links oder nach rechts. Versetzt du deine Position beim Return nach links oder nach rechts, veränderst du gleichzeitig den Winkel für deinen Gegner beim Aufschlag.

Und das sogar radikal.

Schlaue Positionen beim Return

Du hast jederzeit die Möglichkeit deinem Gegner Raum und Winkel anzubieten und diesen anschließend wieder zu schließen. Andy Murray macht dies mit seinem gesamten Returnspiel. Du kannst dies ebenfalls tun, indem du beispielsweise auf der Einstandseite deinem Gegner Raum für einen Aufschlag mit Slice nach außen gibst. Dafür stellst du dich einen Schritt weiter in Richtung Platzmitte.

Beginnt dein Gegner mit seiner Aufschlagbewegung schließt du diesen Winkel wieder, indem du dich wieder zurück in die Vorhand orientierst.

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Marco Kühn, Autor bei tennis-insider.de

Befolge die 7 goldenen Regeln für Clubspieler (du bekommst eine PDF-Datei per e-Mail von mir) – und du wirst in kürzester Zeit bessere Ergebnisse erzielen. Falls nicht, ruf mich an und wir besprechen das weitere Vorgehen (meine Telefonnummer erhältst du in der e-Mail):

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Dein Gegner kriegt dies in den meisten Fällen nicht mit.

Dieses Verschieben musst du während dein Gegner serviert absolvieren. Dazu ist ein hohes Maß an Timing wichtig. Eigne dir dieses an, indem du die Aufschlagbewegung deines Gegner genau studierst. Im besten Falle schon beim Einspielen.

Weit hinten und weit vorn

Neben dem seitlichen Verschieben ist deine Position vor oder auf und hinter der Grundlinie wichtig für deinen Return. Dabei musst du stets entscheiden, ob du den Return im Aufsteigen spielen oder ob du den Ball „auslaufen“ lassen willst.

Dabei gilt:

  • Weit hinter der Grundlinie: Ball auslaufen lassen
  • Nah oder vor der Grundlinie: Ball im Aufsteigen spielen

Du musst dich also immer für eine dieser beiden Optionen entscheiden. Gehe niemals planlos an die Grundlinie, stelle dich irgendwo hin und hoffe das schon alles gut wird.

Das ist die falsche Methode.

Du musst einen Plan haben. Du solltest vor jedem Return genau wissen, was du tun willst.

  • Willst du aggressiv returnieren?
  • Willst du passiv agieren und erstmal den Ball reinspielen?
  • Willst du einen Stopp auf den zweiten Aufschlag deines Gegners spielen?

Ohne eine Idee bist du verloren.

Lege dir in deinen Gedanken einen Ordner mit „Return“ an. Speichere dir in diesem verschiedene Pläne für deinen Return. Was du tust, liegt auch immer an deinem Gegner. Manche Spieler haben einen sehr kurzen und langsamen zweiten Aufschlag. Andere wiederum haben einen guten Kick in ihrem Aufschlag. Wieder ein Anderer serviert gern mit Slice.

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Für jeden Aufschlagtyp kannst du dir verschiedene Pläne anlegen. Nutze als Grundlage deiner Pläne immer die in diesem Artikel besprochenen Optionen.

Deine Pläne, die du entwickelst, werden dein Returnspiel um 80% verbessern.

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1 Kommentar

  • […] also direkt nach dem Aufschlag ans Netz. Dies setzt den Gegner direkt mit dem Return unter Druck. Ist der Return zu schwach, zu hoch oder nicht präzise genug, hat der Serve and Volley Spieler leichtes […]

Was denkst du?