Winning Ugly: Die 10 besten Lehren aus dem Klassiker von Brad Gilbert

Marco Kühn
von Marco Kühn

Ich hatte gerade die Vorhand-Longline seitlich ins Aus geschlagen, da rief mich mein Coach Tom.

"Marco, komm mal rüber!".

Ich schlurfte Richtung Bank. In der Zeit kramte Tom in seiner Tennistasche.

Ich erreichte die grüne Bank neben unserem Trainingsplatz Nummero 2. Sie wurde das letzte Mal vor 50 Jahren gestrichen. Zumindest sah sie so aus.

"Du fängst jetzt an, zu lesen. Winning Ugly heißt das Buch. Es ist von Brad Gilbert!" - sagte Tom.

Bis dahin war ich mehr der Typ, der Batman-Filme und verbotene Horrorfilme schaute.

Aber:

Ich verschlang das Buch innerhalb weniger Tage. Mir wurde klar, warum Tom verrückt in Sachen Strategie und Taktik war. Und mir wurde auch klar, wie wenig ich über Wettkampf-Tennis und Medenspiele wusste.

Winning Ugly ist DAS Clubspieler-Buch. Brad Gilbert spricht den typischen Clubspieler in diesem Buch auch explizit an.

Es ist ein Buch von einem ehemaligen Profi für den von Mondball-Zombies gejagten Clubspieler. Für Spieler, die technisch gut sind, aber ihr Potenzial im Match nicht abrufen können. 

Ich bin mit diesem Schinken quasi groß geworden. In diesem Artikel stelle ich dir die Lehren vor, die dein Tennis innerhalb kürzester Zeit nach vorne bringen können. 

Leicht verständlich & anwendbar:

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Wann erschien Winning Ugly?

Die erste Auflage von Winning Ugly erschien im Jahr 1993.

Mit den Jahren verlor das Buch nie an seinem Einfluss für Tennisspieler. Auch wenn die Beispiele älter wurden. Im Jahr 2021 wurde eine leicht erneuerte Ausgabe veröffentlicht.

Unter anderem ist das Cover jetzt moderner. Inhaltlich hat sich, aus meiner Sicht, nicht allzu viel verändert. Das spricht auch für das Buch.

Die Lehren aus Winning Ugly sind zeitlos.

Wer hat Winning Ugly geschrieben?

Brad Gilbert war federführend. 

Er war selbst Profispieler, der gegen Boris Becker und Jimmy Connors spielte. Du findest in Winning Ugly allerlei Beispiele aus seiner aktiven Zeit. Es ist cool, seine Gedanken zu verschiedenen Matches und Spielsituationen zu lesen. 

Oft stecken dort kleine, feine Tricks für dich als Clubspieler drin.

Steve Jamison, der "Co" des Buches, ist Autor für verschiedene Tennis- und Golfmagazine.

Warum ist Winning Ugly so berühmt?

Die lockere Schreibweise und die vielen Beispiele aus dem Tennisleben werden von Clubspielern geliebt.

Dazu ist es eines der wenigen Sachbücher für Tennisspieler. Mit konkreten Tipps für großes Tennis trotz Wackelarm und Tennis-Dämonen im Kopf.

Das Buch zeigt eine andere Sichtweise, erfolgreicher Tennis zu spielen. Es geht nie um Technik. Bei Winning Ugly stehen Mentalität und Strategie im Mittelpunkt.

Okay, wir haben uns aufgewärmt.

Jetzt schauen wir uns die 10 besten Lehren aus Winning Ugly genauer an. 

Klopf dir die Asche aus den Grätensohlen und richte deine Saiten.

mcenroe

Die 10 besten Lehren aus Winning Ugly

1) Du musst nicht perfekt spielen. "Nur" besser als der Gegner auf der anderen Seite

Hebe die Hand, wenn du einen Tennis-Perfektionisten in dir hast.

Streben wir nicht alle nach DEM perfekten Match, DEM perfekten Schlag?

Ja, wenn wir ehrlich sind, dann tun wir das. Ich mein, wer will nicht reihenweise Vorhand Lonline-Winner ins Eck des Gegners prügeln?

Diese mentale Einstellung führt allerdings nicht zu mehr Siegen. Sie führt zu mehr Frust.

Ich wollte damals als Jugendspieler immer schön spielen. Wer schön spielt, der muss auch gewinnen. Das war meine Annahme.

Diese Annahme ist komplett falsch.

Wir beide haben vermutlich viel zu oft gegen Mondballspieler verloren, die den Ball nur hoch im Spiel halten. 

Die vielleicht wichtigste Lektion aus Winning Ugly lautet daher:

Spiele nicht perfekt. Spiele einfach nur ein Stück besser als der Gegner, der dir in deinem Match gegenüber steht!

Wie du das schaffst, klären wir gleich noch.

2) Viele Matches gewinnt oder verliert man VOR dem Match

Vor einem wichtigen Medenspiel grübelst du über deine Rechnungen nach.

Deine Waschmaschine ist letzte Woche kaputtgegangen. Dein Sohn hat eine schlechte Matheklausur mit nach Hause gebracht. Auf der Arbeit geht dir dein Chef seit zwei Wochen mit immer neuen Aufgaben auf den Sack.

Am Wochenende fährst du dann zu deinem Medenspiel. Du willst gewinnen, klar.

Aber bist du auf dein Match mental vorbereitet?

Brad schreibt in Winning Ugly:

Die Topspieler kamen mit der Erwartung auf den Platz, mich genüsslich zu verspeisen. An den ersten Bissen dachten sie bereits, seitdem sie wussten, dass ich auf dem Speiseplan stand. Sie brauchten keine vier oder fünf Spiele, um Appetit zu entwickeln, sie waren vom Start weg hungrig. Der Hauptgang: überbackener Gilbert.

Hier ein paar Ideen, wie du dich mental auf deine Matches vorbereiten kannst:

  • Wenn du den Gegner kennst: Welche Schwächen hat er? Welche Stärken musst du aus dem Spiel nehmen?
  • Wenn du den Gegner nicht kennst: Wie willst du deine Punkte aufbauen? Wo willst du beim Return stehen? Welche Aufschlagvariationen willst du nutzen?
  • Wie sieht dein Plan aus, wenn du schnell 0:3 zurückliegen solltest? Wie willst du dann die Ballwechsel aufbauen? Wie sieht deine Körpersprache dann aus?

Wir kommen gleich noch weiter auf diesen mentalen Part zu sprechen.

3) Winning Ugly Methode: Verlangsame das Tempo des Matches. Vor allem, wenn es nicht läuft

Einer meiner absoluten Favorites aus dem Buch.

Diese Technik lehre ich in einigen meiner Kurse und dem Mentalgiganten Trainingsnewsletter.

Brad schreibt in Winning Ugly über ein Match gegen Ivan Lendl:

Das Match wird so verlangsamt, dass man das Gefühl hat, in Treibsand zu spielen

Was meinte der gute, alte Brad damit?

Lendl lag zurück und begann kurz vor seinem Aufschlag eine Diskussion mit dem Schiedsrichter. Er nutzte jede Möglichkeit, das Tempo des Matches zu verlangsamen. Er nahm sich mehr Zeit zwischen den Ballwechseln. Kurz bevor Brad servieren wollte, hob er die Hand und fuchtelte nochmal an seiner Kleidung oder dem Racket herum.

All das hatte nur ein Ziel:

Den Rhythmus von Brad zerstören.

Nicht nur den spielerischen, auch den gedanklichen Rhythmus.

Ich habe einigen Spielern ähnliche mentale Taktiken mitgegeben. Hier eine kleine Auswahl, die du für dich nutzen kannst:

  • Hole stets den am weitesten entfernten Ball
  • Nach einem Aufschlag ins Netz: Immer den Ball rausnehmen, auch wenn er nur drei Zentimeter aus dem Netz gekullert ist
  • Stelle dich vor einem wichtigen Return mit dem Rücken zum Gegner und richte deine Saiten. Ich nenne das die Sharapova-Taktik

Alles klar, wir machen weiter.

Winning Ugly Mentale Kriegsfuehrung im Tennis Wie Sie mit der Strategie des legendaeren Erfolgstrainers bessere Spieler schlagen Das Standardwerk erweitert und ueberarbeitet Gilbert Brad Jamison Steve Amazon de Bue

4) Die Stärken und Schwächen des Gegners führen dich zum Sieg. Oder: Spiele nicht immer stur deinen Stiefel herunter

Mal unter uns:

Es gibt nur ganz wenige Spieler, die einfach ihren Stiefel herunterspielen und zuverlässig gewinnen können. Wir als Clubspieler müssen uns am Gegner orientieren. Besonders in den Matches, in denen wir der Underdog sind.

Brad schreibt in Winning Ugly viel über die spielerischen und MENTALEN Schwächen deiner Gegner.

Aber was meint er mit diesen mentalen Schwächen?

Hier ein Beispiel aus dem Buch:

Je schlechter der Spieler ist, desto kürzer will er sich in der Regel einspielen

Das Einschlagen wird mir zu sehr unterschätzt. Ein paar Minütchen bequem Bälle schlagen, acht Aufschläge und zuvor drei Volleys

Das war`s oft.

Nein nein, lieber Tennisfreund.

Das Einschlagen ist deine Analyse des Gegners. Du machst dich auf die Suche nach Informationen. Wie holt er aus? Bewegt er sich gut? Oder ist er ein Kühlschrank ohne Beinarbeit?

Schlägt er die Vorhand mit viel Spin oder sehr gerade? 

Merkst du, wie viele Strategien und Spielzüge du dir zurechtlegen kannst, allein NACH dem Einspielen?

Hier ein weiterer Tipp, wie du mentale Schwächen beim Gegner bereits im Einschlagen feststellen kannst:

Als ich irgendwann Anfang der 2000er ein Turnier spielte, rastete mein Gegner im Einschlagen fast aus.

Er regte sich über jeden zu kurz oder ins Aus gespielten Schlag auf.

Im Einschlagen!

Er war aber ganz sicher kein schlechter Mann. Seine Vorhand war stark, seine beidhändige Rückhand sehr schnell. Dazu war er fit und schlug mit dem ersten Aufschlag sehr hart auf.

Spielerisch war er stark. Doch offenbarte er im Einspielen klare mentale Schwächen. Es ist nicht normal, sich im Einspielen aufzuregen. Dazu ist es alles andere als normal, sich über zu kurze Schläge aufzuregen.

Was tat ich?

Mein Matchplan stand nach drei Minuten:

Ruhig bleiben, höher über das Netz spielen, gut bewegen - und auf Fehler warten. Bloß NICHT selbst das Tempo in den Ballwechseln forcieren. 

Ich war nicht der bessere Spieler auf dem Court. Aber ich gewann das Match. 

Oder anders gesagt:

Der Gegner verlor das Match.

5) Peile vom ersten Schlag an die Grundlinie an

Für mich einer der besten Tipps bei akuter Nervosität.

Brad schreibt dazu in Winning Ugly:

Kurze Schläge sind die Folge von enormer Anspannung

Fokussiere dich vom ersten Schlag an auf die Länge in deinen Schlägen. Ich würde dir dazu raten, dich bewusst auf das Anschauen des Balles zu konzentrieren.

Dein Ziel für den Beginn eines Matches sind nicht tolle Winner oder brachiale Vorhände. Dein Ziel sind lange, kontrollierte Schläge zwischen T- und Grundlinie.

Die ganze Geschichte hat auch eine psychologische Wirkung:

Deine Gedanken wandern von deinen angsterfüllten zu lösungsorientierten Gedanken. Du beschäftigst dich mit deinem Schlag, dem Jetzt. Und nicht mit deiner Nervosität, die sich meist um einen negativen Ausgang des Matches dreht.

Warum du auf keinen Fall gegen deine Nervosität kämpfen solltest, das erfährst du gleich noch.

6) Mentale Checklisten

Wir haben gelernt, wann ein Match beginnt.

Nicht beim Einschlagen. 

Es beginnt ein oder sogar zwei Tage VOR deinem Match. Brad gibt in Winning Ugly coole mentale Checklisten als kleine Unterstützung.

Zum Beispiel:

  • Was will ich bewirken?
  • Was will ich verhindern?

Im Mentaltraining ist das die Frage-Methode.

Bedeutet:

Du gehst unangenehme Fragen durch und gibst dir ehrliche Antworten. Dieses Prinzip eignet sich hervorragend als mentale Matchvorbereitung. Die zwei Fragen aus Winning Ugly reichen für den Einstieg in die mentale Wettkampfvorbereitung absolut aus.

Du kannst aber viel tiefer gehen:

  • Wohin willst du deinen ersten Return spielen?
  • Wohin willst du deinen ersten Aufschlag spielen?
  • Wie willst du deine Vorhand spielen? Höher über das Netz oder flach?
  • Willst du abwartend oder aggressiv spielen?

Gehe bei deiner mentalen Matchvorbereitung in die Tiefe, nicht in die Breite.

7) Deine Tennistasche ist matchentscheidend

Du hast die ersten drei Aufschlagpsiele komplett verschlafen.

Bei 0:3 sitzt du genervt auf der Bank. Du suchst deine Banane, die du definitiv eingepackt hast. Deine Tennistasche entblößt nach dem Öffnen des Reißverschlusses das absolute Chaos.

Dir springen Shirts und Socken entgegen. Dein Portemonnaie hat sich verselbstständigt und all dein Kleingeld fliegt durch deine Tasche.

Anstatt genussvoll in deine Banane zu beißen, gehst du mit noch mehr Frust auf dem Racket wieder an die Grundlinie zurück.

Merkst du, wie wichtig deine Tennistasche für deine Matches ist?

Brad gibt in Winning Ugly nicht nur den Tipp, die eigene Tasche frei von Chaos zu halten. Er gibt auch Ideen mit, was in deine Tasche gehört:

  • Energielieferante wie zum Beispiel Riegel
  • Griffbänder
  • Ersatzschläger
  • Wasser
  • Pflaster und Verbände
  • Muskelgel
  • Ersatzsocken
  • Ersatzschuhe
  • Mütze
  • Handtücher
  • Sonnencreme

Diese Ideen sind top für eine gut gepackte Tennistasche.

Leicht verständlich & anwendbar:

Vergisst du unter Druck alle Basics, die im Training ohne Nachdenken funktionieren? Probiere meinen Mentalreport mit konkreten Übungen aus:

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8) Wärme dich auf und nutze das Einspielen

Niemand kann sich davon freisprechen.

Mal ehrlich, wer wärmt sich schon auf?

Dabei ist das Aufwärmen extrem wichtig für deine langfristige Gesundheit. Du vermeidest unnötige Verletzungen. Du gehst besser vorbereitet in dein Match.

Lockeres Stretching, Laufen, Trockenübungen der Schläge.

Diese drei Punkte reichen aus, um dich gut vorzubereiten. Brad schreibt in Winning Ugly viel darüber, wie "kalt" viele Clubspieler ins Match gehen. Sie nutzen das Einschlagen und die ersten drei, vier Aufschlagspiele zum warm werden.

Da kann der erste Satz für dich gelaufen sein.

Bring deinen Kreislauf vor dem Betreten des Courts in Schwung. Gehe in Gedanken Spielzüge und Schläge durch. Kombiniere die körperliche mit der mentalen Matchvorbereitung.

Dann bist du bereit, auf dem Platz zu gewinnen.

9) Nervosität ist normal

In zahlreichen Mentalcoaching-Gesprächen höre ich immer wieder:

"Was kann ich gegen meine Nervosität tun?".

Die ehrliche Antwort:

Nichts.

Das schreibt auch Brad in Winning Ugly:

Es ist normal, vor einem wichtigen Match nervös zu sein; egal ob es um einen bestimmten Spieler oder ein bestimmtes Turnier geht

Die Wahrheit ist:

Du kannst lernen MIT deiner Nervosität besser Tennis zu spielen. Du kannst aber nicht lernen OHNE Nervosität zu spielen. Sie gehört zu deinen Matches wie der Netzpfosten.

Dieser Wechsel der inneren Haltung bringt uns auf eine ganz andere Sichtweise. Du versuchst nicht mehr, NICHT nervös zu sein. Diesen Kampf kannst du unmöglich gewinnen. Du überlegst, wie du trotz Nervosität besser im Match funktionieren kannst.

Brad gibt dazu zwei Tipps:

  • Atmen, als hättest du Asthma
  • Füße bewegen

Die Atmung ist deine effektivste Waffe bei Nervosität. Allein das bewusste, tiefe Ein- und langsame wieder ausatmen, kann deine Nerven beruhigen. Ein ruhigerer Geist denkt zielgerichteter. Du kommst auf bessere Ideen für dein Spiel.

Die wichtige Lehre für deine Medenspiele lautet klar und deutlich:

Lerne MIT deiner Nervosität zu spielen. Bekämpfe sie nicht.

10) Die beste Strategie gegen Schummler

Lässt du dich von Schummlern aus deinem Rhythmus bringen?

Dann denk bitte nochmal nach.

Was will der Schummler, wenn er schummelt?

Du hast recht. Es ist sein Ziel, dich aus dem Rhythmus zu bringen. Er will deinen Zorn sehen. Er will frustrierte Fehler von dir sehen.

Möchtest du ihm diesen Gefallen tun? Ich denke nicht. 

Lass dich nicht veräppeln auf dem Court. Es geht nicht darum, ob der Ball wirklich im Aus war oder nicht. Es geht um das mentale Spielchen zwischen den Ohren. Es geht darum,ob du dich auf diese Spielchen einlässt, oder nicht.

Brad schreibt in Winning Ugly dazu:

Ein früher Hinweis an Ihren Gegner, dass Sie sich faire Entscheidungen erhoffen, sorgt meist dafür, dass er ein bisschen genauer hinsieht. Gehen Sie freundlich, aber bestimmt nach einem unstrittenen Punkt auf ihn zu - das hat die Erfahrung gezeigt -, wird er nachher sogar Bälle im Feld sehen, die eigentlich im Aus gewesen sind

In einem Workshop habe ich die 3er-Regel vorgestellt.

Sie kam bei Spielern und Trainern gut an.

Wie sie lautet?

Beim dritten knappen Ball, der deiner Meinung nach zu unrecht ausgegeben wird, greifst du ein. Ab diesem dritten Ball greifst du bei jeder knappen Entscheidung ein. Du zeigst klar, dass du dich nicht am Racket herumführen lässt.

Zusammenfassung

Das Buch besitzt viele kleine Tipps und Tricks. 

Allein aus den Geschichten von Brad könnte man einen Artikel bauen.

Damit du nicht von Informationen überwältigt wirst, gibtkommt jetzt eine Zusammenfassung dieses Artikels. Diese Zusammenfassung kann ein Matchplan für dich sein:

  • Analysiere die Schwächen und Stärken deiner Gegner
  • Verabschiede dich von deinem Perfektionismus. Du musst nicht perfekt spielen. Du musst "nur" besser spielen, als der Gegner
  • Kreiere eine mentale Matchvorbereitung
  • Gehe im Kopf und körperlich aufgewärmt in deine Matches - nicht "kalt"
  • Verlangsame das Tempo des Matches, wenn du Schwächephasen hast oder dein Gegner einen Lauf hat
  • Peile vom ersten Schlag die Grundlinie an. Gehe auf Länge und KOntrolle bei deinen Schlägen. Nicht auf Tempo und Winner
  • Packe deine Tennistasche mit Köpfchen. Halte Ordnung und sei gut organisiert. Das innere deiner Tennistasche spiegelt die Seele deines Tennischarakter wider
  • Lerne MIT Nervosität Tennis zu spielen. Kämpfe nicht mehr gegen sie an
  • Gib Schummlern keine Chance. Ab dem dritten umstrittenen Punkt greifst du ohne zu zögern ein

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg auf dem Court!

Dein Marco

PS:

Wenn du noch nicht genug hast, dann lies dir noch den Artikel zur mentalen Matchvorbereitung durch.

Marco Kühn
Marco Kühn
Marco ist an der Grundlinie groß geworden und ehemaliger Jugendranglistenspieler. Heute hilft er mit seinem Blog Clubspielern besser Tennis zu spielen. Er schrieb bereits für tennisnet.com, tennisMAGAZIN, Tennis-Point und den Focus.

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2 Kommentare

Bernhard gar
Bernhard gar
Wo kann ich Dein Buch kaufen?
Marco
Marco
Hi Bernhard,

danke für dein Feedback.

Es gibt (noch) kein Buch. Es gibt den Mentalgiganten Trainingsnewsletter: https://www.tennis-insider.de/Mentalgiganten

Beste Grüße
Marco

Was denkst du?

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