7 wichtige Bücher, die kein Tennisspieler ignorieren sollte

Was hat Lesen mit Tennis zu tun?

Eine ganze Menge. Und noch viel mehr, als du jetzt gerade noch denkst.

Wenn du auf dem Platz stehst, bist du das Produkt deiner Einflüsse aus deinem gesamten Alltag. Hast du Stress in deiner Beziehung oder im Büro, hat dies Einfluss auf deine Leistung.

Hast du erst gestern 1.359 Euro durch deinen Wettschein gewonnen, bist du entspannter beim Schwung deiner Vorhand. Aus vielen einzelnen Elementen setzt sich deine Form auf dem Court zusammen.

Und Lesen gehört dazu. Falls du gar nicht liest und trotzdem gerade diesen Artikel liest: Fang sofort an Bücher zu lesen.

Lesen ist ein Einfluss, der dir als Tennisspieler hilft. Wir sprechen hier natürlich nicht vom neuesten Thriller von Sebastian Fitzek. Sondern von Sachbüchern, die dir Wissen vermitteln – oder Inspiration.

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Welche Bücher dir als Tennisspieler etwas bringen, möchte ich dir in diesem Artikel vorstellen.

Paulo Coelho – „Der Alchimist“

Die Geschichte von Santiago, welcher sich auf den Weg zu seinem Traum macht, steht sinnbildlich für deine Träume als Tennisspieler. Es muss nicht der Triumph in Wimbledon sein. Die Stadtmeisterschaften von Buxtehude können ebenso ein Traum sein.

Santiago lässt sich niemals von seinem Traum abbringen. Unbeirrt schreitet er voran. Ganz gleich, wie aussichtslos der Kampf für seinen Traum auch sein mag.

„Der Alchimist“ ist eine wunderbare Inspirationsquelle für dich.

Und, was bereits der große Rafael Nadal sagte:

Enduring means accepting. Accepting things as they are and not as you would wish them to be, and then looking ahead, not behind.

Durchzuhalten bedeutet Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Akzeptiere Dinge, wie sie sind, nicht wie du sie dir wünscht. 

Eine gesunde Inspirationsquelle auf diesem Weg kann nur dein Freund sein.

Dan Ariely – „Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen“

Während einem Match musst du ständig Entscheidungen treffen. Spielst du den Stopp, oder nicht?! Schlägst du hart durch die Mitte auf? Oder doch lieber mit Slice auf Mann? Servierst du mit viel oder lieber mit geringem Risiko?

Dan Ariely hat in diesem coolen Buch untersucht, warum wir eigentlich die Entscheidungen treffen, die wir treffen. Und noch viel wichtiger: Kann man dies verbessern und trainieren?

Wenn du dieses Buch aus der Sicht eines Tennisspielers liest, wirst du viele neue Erkenntnisse gewinnen.

Brad Gilbert – „Winning Ugly“

Mir wurde dieses Buch damals, als ich ca. 10 Jahre jung war, in meine Tennistasche gesteckt. Ich habe es verschlungen. Ob dieses Buch ein zeitloser Klassiker unter den Tennisbüchern ist? Das weiß ich nicht. Was ich aber weiß: Du solltest es gelesen haben.

Brad Gilbert gibt viele Tipps, die dir dein Trainer oder Spielkamerad so nicht gibt. Natürlich sind nicht alle Tricks schmutzig – oder gar unsportlich. Doch wirst du einige Denkanstöße finden, die dich auf deinem Weg als Tennisspieler weiterbringen werden.

Niklas Grimm – „Die Tennis Bibel: #umdenken“

Du willst deine Leistung auf dem Platz verbessern? Du willst dich als kompletter Spieler weiterentwickeln? Du willst fernab der normalen Regeln etwas lesen? Dann ist die Tennis Bibel von Niklas Grimm genau das Richtige für dich. Wissenschaftliche Studien, fundiertes Wissen und Know-How für dein Spiel zeichnen die Tennis Bibel aus.

Das Ganze wird dabei aber niemals zu wissenschaftlich – alles bleibt für dich als Tennisspieler verständlich. Dein Alter und deine Spielstärke spielen keine Rolle. Die Tennis Bibel gehört auf deinen Nachttisch.

Günter Bresnik – „Die Dominic-Thiem-Methode“

Ich kann mich noch ziemlich genau an ein YouTube-Video erinnern, in welchem ich Dominic Thiem gegen Thomas Muster spielen sah:

Die verrückt-erfolgreiche Reise, die der junge Österreicher nehmen sollte, war dort bereits in Ansätzen zu sehen. Der Fokus in den Augen. Der Wille, es zu schaffen. Motor des Erfolges auf und neben dem Platz ist der Trainer Günter Bresnik. Sein „Projekt“ stellt er in diesem Buch ausführlich vor. Dies tut er in einer Art und Weise, die es jedem ermöglicht zu lernen.

Ich bin davon überzeugt, dass nicht nur der Tennisspieler in dir aus diesem Buch wertvolle Informationen mitnehmen kann, sondern auch du als Mensch. Wie ist Erfolg möglich? Welche Eigenschaften benötigt man? Welche Denkweisen?

Dies beantwortet dir die „Dominic-Thiem-Methode“.

Novak Djokovic – „Siegernahrung“

Ich möchte den Ernährungsteil des Buches hier mal komplett weglassen. Ja, es geht um glutenfreie Ernährung. Doch enthält dieses Buch etwas wesentlich wichtigeres: eine unglaublich inspirierende Geschichte.

Novak Djokovic tat bereits zu seinen Kindertagen alles dafür, um ein erfolgreicher Tennisspieler zu werden. Angefangen beim Packen der Tennistasche – bis hin zum harten Training. Tag für Tag. Die Geschichte lässt sich wunderbar mit dem Buch von Paulo Coelho zu Beginn dieses Artikels kombinieren.

Timothy Gallwey – „Das innere Spiel“

Du spielst Tennis während der Ballwechsel.

Mit Schläger, Arm und Ball.

Und du spielst Tennis zwischen den Ballwechseln. Mit deinen Ängsten, Sorgen und vor allem deinen Erwartungen.

Wenn du die Technik gut drauf hast, dann kannst du mit diesem Buch zum nächsten Schritt übergehen. Gallwey bereitet das mentale Spielchen auf sehr gut verständliche Weise auf. Du wirst schnell praktikable Methoden auf dem Schläger haben, damit du das Spiel zwischen den Ballwechseln meisterst.

Kennst du Bücher, die für Tennisspieler wichtig sein könnten? Schreib deine Ideen in einen Kommentar unter diesem Artikel.

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"Ich lese Marco`s E-Mails mit großer Begeisterung. Ich finde sie noch stärker als seinen Blog"

Sven H., Spieler aus der Bezirksliga

2 Kommentare

  • Rafa von Rafael Nadal und John Carlin
    Open von Andre Agassi
  • Danke für die Tipps. Da fehlt aber noch was: Jia Yi Chow u.a.: Non-linear pedagogy in skill acquisation; Marco Henseling u.a.: Fußball durch Fußball; Timothy Gallwey: The Inner Game of tennis und Daniel Kahnemann: Thinking fast and slow.

Was denkst du?